Oft dachte ich daran, zu fliehen!
Aber wohin? Aus welchem Bahnhof?
Wo würde ich die klare Quelle, süßen Wassers, finden,
Den Ort, an dem ich nicht aus einer Hölle trinken muss?

Gibt es die Welt, die mehr ist, als die Welt, die ich im Inn'ren trage?
Und welcher Zug fährt in die Ferne und endet doch nicht wieder bei mir selbst?

Wenn Blicke einen blauen Himmel
in sich tragen, obwohl die schweren Wolken auf die Lider drücken, auslöschend jedes Licht,
Wenn eine ausgehöhlte Seele,
ganz erscheint, obwohl sie's nicht mehr ist,
Dann wird es Zeit!
Dann ist es Zeit, den Schritt zu wagen,
Ganz gleich wohin,
Hauptsache, zu meinem wahren Selbst!


© Ella Sander


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Kommentare zu "Ganz gleich wohin!"

Re: Ganz gleich wohin!

Autor: Santos-Aman   Datum: 29.07.2018 13:26 Uhr

Kommentar: Lieber Ella,

gefällt mir sehr gut :)

Lieben Gruß, Santos

Re: Ganz gleich wohin!

Autor: Callme-ismael   Datum: 29.07.2018 16:30 Uhr

Kommentar: ... es erinnert mich, an den Beginn von "Moby Dick" :)
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen.

Ahoi

Re: Ganz gleich wohin!

Autor: Ella Sander   Datum: 29.07.2018 19:55 Uhr

Kommentar: Lieber Santos, lieber Ismael,

vielen herzlichen Dank, für die schönen Kommentare!
Ich freue mich sehr, dass Euch das Gedicht gefällt :)

Lieben Gruß,
Ella

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