Was warst du einst begeistert,
zuvorkommend beflissen,
wenn ich hab meine harmlos doofen
Späßchen abgerissen.

Du folgtest fasziniert mir und gabst
dich freudetrunken,
wenn ich bin gönnerhaft dir in
den weichen Arm gesunken.

Gemeinsam lange Jahre,
s´gibt kaum mehr was zu reden,
man kennt schon jede Antwort und
beginnt sich anzuöden.

Wie lautet da der Ausweg
aus der fatalen Klemme?
Du pilgerst in die Kirche und
ich sitz in der Kaschemme?

Wir lieben beide Viecher,
schon schnappt hier zu die Falle,
wir werden Tier-Besitzer,
was scheint´s gut sein soll für alle.

Wir kaufen uns zwei Hundchen,
die werden mit uns spielen,
und geizen ganz bestimmt auch nicht
mit Zuneigungsgefühlen,

wenn wir sie tüchtig füttern
und geh´n mal ein paar Schritte,
doch jeder hat sein eigenes,
was ich mir aus schon bitte.

Ich streif mit einem Dackel
früh morgens durch die Gassen,
zu dir würd eher doch ein fetter
Mops schon eher passen.

Gleich sind wir zwei zufrieden
und schätzen auch den Grund bald,
wenn´s Volk fragt, wir begründen stolz:
"Wir kamen auf den Hund halt!"


© bruddlsupp


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Beschreibung des Autors zu "AUF DEN HUND HALT"

Tiere sind oft unterhaltsamer als Menschen.

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