Erschreckend blickst du in mein Gesicht.
Dies ist mein letztes Gedicht für dich.
Erinner dich zurück.
Wir waren voller Glück.
Ohne Schmerz, ohne Leid.
Alles stand still, auch die Zeit.
Ich war verliebt in dich.
Doch du sahst es nicht.
Kapier es doch.
Du machst ein Loch
In mein zerbrechliches Herz;
Voll mit bitterlichem Schmerz.
Das Gedicht schrieb ich für dich.
Doch du sahst es nicht.
Ich verstand es nie.
Egal, wie laut ich schrie.
Ich werde meine Augen bald schließen.
Mein Blut soll nie wieder fließen.
Ich werde gehen in das Licht.
Doch du siehst es nicht.
Ich will an die Liebe glauben.
Ich wünsche mir 3Tauben,
Die meine Seele rauben.
Ich will frei sein.
Und sag nicht nein.
Das Herz in mir, es bricht.
Doch du siehst es nicht.
In mir drin, da fehlt was.
Es ist leer und blass...
Es ist schon ganz kaputt.
Es liegt tief unter Schutt.
Zu Lieben ist ein Pflicht.
Doch du siehst es nicht.
Geboren und Gestorben
Leben und Tod
Wachsen und Schrumpfen
Klein und Groß
Weiss und Schwarz
Dick und Dünn
Schmal und Breit
Hungrig und Satt
Nah und Fern
Innen und [ ... ]
Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Es kam mal vor, da kam mir zu Ohr,
ich solle andere Leben achten,
so wie sie es mit meinem machten.
Doch ich war naiv und dachte nicht daran,
dass andere unterscheiden,
wer dazu gehört und [ ... ]