Schon wieder ist ein Tag vorüber,
voller Fragen, ohne Antworten,
voller Trauer und Vorwürfen.
Schon wieder ist eine Nacht vorüber,
voller Tränen und Schmerz.
Und jeden neuen Morgen versuche ich
einfach zu vergessen,
aber ich verspüre noch immer
kein Gefühl der Besserung.
Der Schmerz sitz tief und es ist nicht einfach
ihn zu verdrängen.
Er bohrt sich tief in mein kleines Herz,
wie ein Pfeil in einen saftigen Apfel,
der bald darauf zu welken beginnt.
Und er läßt mich erst wieder frei,
wenn ich einen Menschen gefunden habe,
der es schafft diesen Pfeil zu entfernern;
damit mein Herz wieder frei für seine Liebe ist,
die er mir in Überfluß schenken wird,
um meine alte Wunde zu heilen.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]