Ein Wort genügt, um Licht zu schenken,
ganz ohne Prunk, ganz ohne Schein.
Man muss Gedanken gar nicht lenken,
sie dürfen einfach nur wahr sein.

Wer Gutes tut, macht es oft leise,
ein lautes Urteil aus der Welt.
Die Stille reicht auf ihre Weise,
die tröstend uns zusammenhält.

Was zählt, ist nie der fremde Sinn,
der jeden Schritt erraten will.
Das Gute fließt auch so dahin –
ganz tief, ganz ruhig und ganz still.


© Max Vödisch


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Kommentare zu "Wie ein leiser Strom"

Re: Wie ein leiser Strom

Autor: Uschi Rischanek   Datum: 01.09.2026 16:35 Uhr

Kommentar: Ein feiner Text in den ich gerne eingetaucht bin.
Für mein Gefühl hätte ich in der letzten Zeile noch das Wörtchen 'auch' nach dem 'und' eingefügt - aber ist nur so ein Gefühl vom Fluss her. Gefällt mir außerordentlich.

Liebe Grüße
Uschi

Re: Wie ein leiser Strom

Autor: Max Vödisch   Datum: 02.09.2026 9:22 Uhr

Kommentar: Hallo Uschi,

vielen Dank für deine warmen Worte und den schönen Gedanken! Ich lasse den Text am Ende aber ganz bewusst so, wie er ist – er ist inzwischen so veröffentlicht, und ich mag diesen etwas direkten Rhythmus an der Stelle ganz gern. Umso mehr freue ich mich natürlich, dass er dich auf diese Weise berühren konnte und du in ihn eingetaucht bist.

Liebe Grüße
Max

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