Angst zieht am Mundwinkel,
Wie die Hand am dunkelm Saum.
Die Unsicherheit lässt mein Gesicht erstarren,
Zu eben jener Maske aus gefrorener Panik.
Die Aufforderung zur Flucht ist übermächtig.
Keine Kontrolle über die Natur des Denkens,
Getrieben von der Angst vor der Angst.
Nähe ist plötzlich die Unbekannte in der Gleichung,
die bis dahin in Klammern war.
Die Gleichung fällt ins Minus
mit unendlicher nachkomma Stelle strömt meine Zuversicht aus mir heraus
Ich umkreise dich wie eine Parabel
Gefangen im Versuch zur Annäherung
Sehe die Kanten im Quadranten
Doch die Augenbraue kann ich nicht glattstreichen
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Die raue Rinde des Baumes fühlte sich kühl an. Ihre Brüste pressten unter ihrem Sommerkleid gegen sie und sie spürte bei jeder Bewegung das Reiben. Sie spürte seinen Atem im Nacken. Er war [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Es war Sonntagvormittag und er lag allein auf seinem Bett. Müde und verwirrt. Die Erinnerung an die vergangene Nacht war noch allzu gegenwärtig. Einerseits machte sie ihm im Nachhinein noch Angst, [ ... ]
Die Stimme sei uns Instrument
und ihr Gebrauch stets mit Bedacht.
Nur der, der Traurigkeit wohl kennt,
nur der, der dennoch auch mal lacht,
vermag empfinden wie es ist,
wenn man [ ... ]