Am Anfang war da nur Glück.

Liebe, dieses kleine Wort,
das Feuer in die Kälte der Welt legte,
wir glaubten an Dauer,
an Bleiben,
an die Unschuld der Tage. -

Dann hobst du den Blick:
meerblau waren deine Augen,
ich wollte darin wohnen,
doch tief unter dem Leuchten
wuchs bereits das Eis.

Lautlos.

Unaufhaltsam.

„Verzeih.“

Mehr war nicht nötig.
Ein einziges Wort,
und zwischen uns
fror ein ganzer Winter.

Seitdem weiß ich:
Anfang und Ende
liegen manchmal so nah beieinander
wie Feuer und Eis.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Feuer im Eis"

Glück, meerblaue Augen, ein Wort, Anfang und Ende

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Kommentare zu "Feuer im Eis"

Re: Feuer im Eis

Autor: akilegna   Datum: 30.06.2026 17:14 Uhr

Kommentar: Toll, Helga, ich bin auch so begeistert. Der Titel schon und beim lesen fing ich an zu frieren...
Liebe Grüße
Angelika

Re: Feuer im Eis

Autor: Susanne Kamjunke   Datum: 01.07.2026 21:28 Uhr

Kommentar: So berührend geschrieben, so verletzt... und so real kann es sein...
Zauberhafte Worte.

Liebe Grüße, Susanne

Re: Feuer im Eis

Autor: Groti   Datum: 03.07.2026 20:03 Uhr

Kommentar: Liebe Kirsten, Angelika und Susanne, über Eure lobenden Kommentare habe ich mich sehr gefreut und sage herzlichen Dank. Schicke Euch allen ganz lG in Euren Abend, Helga

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