Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob geweint...
Hat man denn vermeintlich noch Anspruch auf Glück?
Das Schicksal es wirft uns den Anker zurück.
Nutzt es denn zu hadern, verzweifeln vielleicht?
Nur selten erkennbar das Ziel, wenn erreicht.
Wünsche in Träumen erfüllen sich leicht,
in Wirklichkeit ist es die Hoffnung, die weicht
und der Ernüchterung gerne gesteht,
was dir nur als Trugbild in Wolken verweht...
Egal wie tief wir lieben, können wir es nicht halten,
der warme Regen ist versickert, auf dem Weg ins Glück.
Auch Blumen brauchen Licht, um sich zu entfalten,
wenn Wärme fehlt verwelkt die Liebe, sie bildet sich zurück.
Manch armer Mensch, er wird zum Dieb,
manch Liebender, er wird zum Dichter,
Schicksale die das Leben schrieb,
haben oft traurige Gesichter.
Manch armen Menschen wird verziehn,
manch liebenden das Herz gebrochen,
denn Glück ist immer nur geliehn
und flieht, hat man es angesprochen.
Kommentar:Das Leben ist halt schwer zu verstehen, liebe Uschi. Manchmal glaubt man, das vermeintliche Glück würde nie von der Seite weichen, dabei ist es bereits im Nebel der Erinnerungen versunken. Schon Freud war der Ansicht, dass Streben nach Glück zum Scheitern verurteilt sei, weil dieses Glücksgefühl auf einer Illusion basiert. LG gehen in Deinen Abend, Helga
Kommentar:Hallo Uschi,
die Erfahrung zeigt, dass Glück nie für immer bleibt. Manchmal verliert es sich in der Gewohntheit oder wird einem vom Schicksal entrissen. Ja, man kann zum Dichter werden und seine Gefühle in vielfältigen Wortbilder festhalten, doch letzlich sollte man sich doch wieder dem Leben stellen und Ausschau nach neuem Glück halten und wenn es nur ein Lächeln im Vorbeigehen ist!
Gern Mitsinniert und LG
Manfred
Kommentar:Nun liebe Helga, das Leben schreibt oft die ungewöhnlichsten Geschichten. So ungewöhnlich, dass würde man es in einem Film sehen man vielleicht sagen würde, das gibt es niemals und doch gibt es das, genau so! Wer würde es wohl in Worten festhalten, wenn nicht wir liebe Helga, aber wem sage ich das wohl. Vielleicht ist es auch ein ganz besonderes Geschenk und als Selbiges zu betrachten, wenn es uns möglich ist, Gedanken entsprechend in Worte zu kleiden. Das Lächelm im wirklichen Leben niemals abhanden kommen zu lassen, nun danach sollten wir wohl alle streben.
Ich freue mich über Dein Reflektieren und Verweilen hier und schicke liebe Grüße, während es draussen gerade erneut wieder ein bisschen zu schneien angefangen hat!
Uschi
Lieber Manfred,
ich denke, dass GLück ist immer relativ, selbst wenn es nur das Lächeln einer Blume und ihr Leuchten am Morgen ist. Oder wenn das Schwanenpaar erneut nun sich ans Nisten und Brüten macht, wenngleich es doch so sehr kalt ist dieser Tage hier bei uns. Empfindungen in Worte zu kleiden, sie zu einem gefühlvollem Gedicht zu machen, um festzuhalten was das Leben einem so zu bieten hat.
Auch dir ein Dankeschön mit lieben Grüßen aus dem eher frostigen Waldviertel heute!'
Uschi
Nun lieber Jens, manchmal ergeben sich Dinge die uns abweichen lassen von geraden Pfaden. Nicht imemr ist der Weg ohne Stolpersteine und man muss schon gehörig aufpassen um nicht ins Straucheln zu geraten oder gar zu stolpern.
Danke auch dir und noch einen schönen Abend mit lieben Grüßen!
Uschi
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Er sagte Wasser
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Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Der Wind wirbelte unsere Seelen auf wie Sand.
Sand aus der Wüste,
Sand vom Strand.
Doch er legte sich und sank
indem er eine Melange hinterließ
ein Seelengemisch.
In welcher alles [ ... ]