Ein letzter Hauch, ein leiser Klang,
die Zeit verrinnt, so still, so bang.
Ein Schatten legt sich übers Licht,
und was einst war, das lebt nun nicht.
Die Augen leer, der Blick so weit,
verliert sich tief in Dunkelheit.
Kein Morgenrot, kein Sonnenstrahl,
nur Stille in dem Seelenaal.
Wo du einst lachtest, bleibt nun Raum,
ein Flüstern nur, ein blasser Traum.
Die Wege kalt, das Herz so schwer,
der Abschied wiegt unendlich mehr.
Doch selbst im Schwarz, im tiefsten Grau,
bleibt deine Spur – so warm, so schlau.
Ein leises Leuchten, kaum zu seh’n,
doch spürbar, wenn die Winde weh’n.
Ein Blick in Nacht, ein stummes Wort –
du bist nicht hier, doch nie ganz fort.
In Dunkelheit, so tief, so weit,
bleibt auch ein Trost: Erinnerung – Zeit.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Ich trage ein T Shirt, nur so mal zum Schlecken,
um vielleicht irgendwo mein Eis zu entdecken.
Habs immer dabei, für die Spontanität,
falls mein Auge nen cremigen Laden erspäht.
Wenige Hundert Meter. Bis zum Bahnhof. Am Rande der Stadt. Für die alte Frau anstrengend. Die Deichsel des Handwagens drückt. Der klapprige Wagen ruckelt. Auf rauen Gehwegplatten. Poltert. Ihre [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Ich öffne das Fenster und schon donnert die Straßenbahn durch das Wohnzimmer. Mit lautem Klingeln durchquert sie den kleinen Raum und reißt alles mit sich, was zu nahe [ ... ]