Gold\'ner Morgen bricht heran
Nebel zieht kalt auf
Im Dunst der Macht
Der Gegenwart
Wirst du erneut mir
Gegenwärtig
Auf schwarzem Flor
Dein Name sanft gebettet
In silbrig faden Lettern
Ein kalter Stein
der dich ersetzt
Soll das Realität sein?
Er glänzt so kalt
Grausamer Hohn
Und dennoch habe ich
Wie du, wie alle stets
Zu lächeln
Weil wahrer Liebe tränend Schmerz
Auf dieser Welt nicht toleriert wird
Es gibt hier keinen Trost für mich
Und wird es nie mehr geben
Mein Herz ist Eis
Und bricht mit mir
Ich weine dann und werfe dir
Die letzte Rose nach
Wie eine Rose warst du mir
Die eine unter Tausend
Ich lächle stumm
Und drehe ruhig
Der Welt den Rücken zu



© Copyright M.T.


© DeniseWildrianne


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Kommentare zu "Abschied"

Re: Abschied

Autor: TheresaMüller   Datum: 25.05.2010 19:05 Uhr

Kommentar: Du malst sehr schöne Bilder mit metaphorischen Gegenständen. Das Gedicht gefällt mir.

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