so viel Meer ertrinkt in Tränen
sein blauäugiges Sehnen!

Sonne verlassener Rassen
verborgene Gesichter
strahlende Grimassen
verzerrt von Spiegelwellen

vergessenes Flüstern
keusch erlöst
von umarmenden Muschelküsten
unerreicht
vertieft

bodenlos
verliebt
trägt es gebrochene Siegel
hinauf zum Morgenstern
trägt es zersplitterte Träume
und Lichtküsse so fern

bis alle Namen sich gleichen
und alle Gefühle verweisen
und alle Ausdrücke sich einen
in diesem göttlichen Leiden
bleibt verschont: allein! der Tod!

unerreicht
vertieft
bodenlos
verliebt

trägt er gebrochene Siegel
hinauf zum Morgenstern
trägt er zersplitterte Träume
und Lichtküsse so fern
bis alle Namen sich gleichen

so nicht
so licht
verdampft erneut zu fallen
aus allen Wolken
aus ALLem

als Sommernachtstraum
jene weiße Leiter hinabsteigt
ins letzte Gemach der Schleier




© j.waldeck - 2007
Alle Rechte sind dem Autor vorbehalten.


© j.waldeck - 2007


5 Lesern gefällt dieser Text.








Kommentare zu "So viel mehr"

Re: So viel mehr

Autor: Santos-Aman   Datum: 18.11.2018 17:24 Uhr

Kommentar: OH je, das liest sich aber arg verloren.

Re: So viel mehr

Autor: Waldeck   Datum: 18.11.2018 17:32 Uhr

Kommentar: Nein, es liest sich verloren für jene, die verloren sind.

Re: So viel mehr

Autor: Santos-Aman   Datum: 18.11.2018 17:38 Uhr

Kommentar: das kann natürlich auch sein, sehr weise Herr Waldeck

Re: So viel mehr

Autor: Alf Glocker   Datum: 19.11.2018 7:06 Uhr

Kommentar: dramatisch und schön...

LG Alf

Re: So viel mehr

Autor: Waldeck   Datum: 22.11.2018 15:45 Uhr

Kommentar: Ich danke dir.
Mehr als eindimensional mit allen Sinnen wahrnehmen,
wie das Leben, welches schrecklich schön alle Facetten
enthält.
Hoffende Hoffnungslose sehen darin nur das negatiV.
Schöpferisch Schaffende das Vitagen...


LG. Waldeck

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