Der Tod des Hoffnungslosen

Der Tod des Hoffnungslosen

Wie kann das Leben eines unvorsichtigen Wanderers sein?
Ein Narr der im Fluss der Dummheit schwimmt.
Ein edler Narr, der unter einer Maske lebt.
Die Maske des Scheines, die Maske der Edelhaftigkeit, die Maske des Intelligenten.
Der Schein trügt immer.
Wir spielen uns auf als seien wir Engel, dies ist eine Kultur.
Oh hätte Gott den Tod des Hoffnungslosen nicht verboten.

Doch dies sind Worte des Teufels
Was ist die Ursache des Leids?
Ist es Selbsthass?
Oder doch nur Trübsinnigkeit?
Auch wenn das Reichtum dich besitzt
Auch wenn du einen Beruf hast, der dich zum Adel führt
Die Unruhe in dir wird dich auffressen
Sie ist ein Parasit, der dich zum Tod des Hoffnungslosen führen will.
Was soll ich nun tun?
Soll ich den Tod des Hoffnungslosen aufsuchen?
Oder soll ich nach Lösungen suchen?
Oh die Liebe, die Liebe nach der ich strebe, wo ist sie denn
Die Eine verließ mich weil ich damals die Maske des Adelmanns nicht hatte
Sie ist die Ursache allen Leidens
Die Unschuld in mir hat sie genommen
Die Andere Geliebte nahm mir mein Vater weg
Sie ist keine von uns, sagte er
Die Königin der Täuschung, betrog mich mit einem Anderen
Ich war nur ein Spiel, ich war irgendeiner
Was hatte nur an mir gefehlt
So begann ich die Liebe zu suchen

Jetzt habe ich ein Harem voller Frauen, die eine und andere kennt sich nicht
Was habe ich nur getan, was hat mich zu diesem Monster verwandelt
Wer war schuld daran?
Ist das ein Anzeichen des Psychopathen?
Doch jetzt als ich die Liebe gefunden hab
Ist sie komplizierter wie je zuvor
Soll sich der Harem der Unterhaltung leeren?
Soll ich über Leichen gehen?
Was soll ich nur tun, Was soll ich nur tun
Ich schaffe es nicht mehr
Leid hab ichs, Leid hab ichs
Der Tod des Hoffnungslosen, ist dies die Rettung?
Wie tief ist es denn vom Balkon?
Wie giftig ist der Kalk der alten Frau?
Soll ich es tun, Soll ich es tun
Oh Geliebte steh mir bei, steh mir bei
Wie lange wird es dauern bis du die Schule der Selbstverwirklichung schaffst?
Wirst du wie die Anderen sein?
Wirst du dich auch nicht vor einem Diktator beugen?
Es stimmt, lieben habe ich nicht gelernt
Der Anführer eines Wolfsrudels kann ich sein
Doch nicht der schwule Vater jener Zeit
Es ist Spät es ist spät
Oh lieber Gott nehme du das Leben eines Hoffnungslosen
So mache er das nicht selber
Von Menschlichkeit und Liebe bin ich fern
Unzufrieden bin ich auch
Ich bin kein Mensch dieser Erde
So nehme mich in das Land der Ehrenvollen
Oh Gott bitte bitte bitte
Kein Menschensherz will ich mehr brechen
Kein Leid will ich mehr fügen
Kein Leid will ich mehr leben
Keine Lügen mehr will ich erzählen
Den Adel, den bekam ich
Doch in der Liebe bin ich ein Versager
Nun bin ich allein, bin ich allein
Gibt es keinen der mit mir den Sekt der Freundschaft trinken will?
Nein oh Gott es gibt nur dich
So helfe mir und befreie mich vom Leid
Oder gib mir den Tod des Hoffnungslosen


© John Horasani


0 Lesern gefällt dieser Text.


Beschreibung des Autors zu "Der Tod des Hoffnungslosen"

Dieses Gedicht wurde von einem depressiven bzw. suizidgefährdeten Menschen geschrieben. Das Gedicht beschreibt seine Gefühle und was er alles in seinem Leben erlebt hat. Des Weiteren enthält es auch viele Metapher.

Viel Spaß!



Weitere Trauergedichte

Gefühlsgeminderheiten

Nacht

Gelebt

durch den Weg

Wenn man sich nicht wehren kann



Kommentare zu "Der Tod des Hoffnungslosen"

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Kommentar schreiben zu "Der Tod des Hoffnungslosen"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.