Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.
Das Unvermögen kann man nicht begreifen,
das wahrhaftig so sehr nunmehr umgibt.
Wenngleich die Zeit im Spiel der Zeit versiegt...
An unsren Taten können wir nur reifen.
Was einst verbunden nun getrennt
und viel zu spät, bis man erkennt,
den Wert den jedes Wort enthielt.
Doch längst nicht mehr in unsrer Hand ~
es überwiegt der Unverstand.
Wie schnell so manches Leben flieht...
Beschreibung des Autors zu "So anders als die andren"
Sonett
Einem großartigen Poeten, Lyriker und Denker gewidmet und ebenso ziemlich besten Freund, hab Dank für all die vielen gemeinsamen Stunden, und das mich Rezitieren lehren, das mir zur großen Leidenschaft geworden ist - möge es dir lieber Ralf, nunmehr dort wo du jetzt bist besser gehen als im Hier und jetzt...
Abends seh ich oft ins Ferne
dort am weiten Firmament
in die Ewigkeit der Sterne,
deren Feuer in mir brennt.
Und ich spüre eine Nähe
in der Sterne Strahlenschein;
wo ich stehe, wie ich gehe,
niemals bin ich ganz allein
während ich die Nacht ergründe,
die durch Schweigen zu mir spricht:
Löse dich mein Herz und finde
auf der Erde nun dein Licht.
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]
Mag sein, wies den Anschein hat, doch recht vermessen,
daß das was wir denken, das wir je besessen,
doch nur als geborgt und geliehen sich zeigt.
Die Tränen von weit her die darob [ ... ]
April ist ein Maler mit Pinseln im Wind,
er malt jeden Tag, wie es ihm gerade gelingt.
Ein Tupfer aus Sonne, ein Strich aus Regen
und plötzlich tanzt ein Bogen dem Himmel entgegen.
Der Wind wirbelte unsere Seelen auf wie Sand.
Sand aus der Wüste,
Sand vom Strand.
Doch er legte sich und sank
indem er eine Melange hinterließ
ein Seelengemisch.
In welcher alles [ ... ]