So anders als die andren

© Uschi Rischanek

Wann ist es an der Zeit für uns zu gehen,
selbst wenn noch völlig ungewiss wohin.
So wertbefreit manchmal auch jeglich Sinn,
was bringt uns der Versuch es zu verstehen.

Das Unvermögen kann man nicht begreifen,
das wahrhaftig so sehr nunmehr umgibt.
Wenngleich die Zeit im Spiel der Zeit versiegt...
An unsren Taten können wir nur reifen.

Was einst verbunden nun getrennt
und viel zu spät, bis man erkennt,
den Wert den jedes Wort enthielt.

Doch längst nicht mehr in unsrer Hand ~
es überwiegt der Unverstand.
Wie schnell so manches Leben flieht...

© Uschi Rischanek
Text/Bild/Rezitation
Music: Laurent Buczek
'little prelud for the luth j.s.bach'


© Uschi Rischanek


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Beschreibung des Autors zu "So anders als die andren"

Sonett
Einem großartigen Poeten, Lyriker und Denker gewidmet und ebenso ziemlich besten Freund, hab Dank für all die vielen gemeinsamen Stunden, und das mich Rezitieren lehren, das mir zur großen Leidenschaft geworden ist - möge es dir lieber Ralf, nunmehr dort wo du jetzt bist besser gehen als im Hier und jetzt...

Abends seh ich oft ins Ferne
dort am weiten Firmament
in die Ewigkeit der Sterne,
deren Feuer in mir brennt.

Und ich spüre eine Nähe
in der Sterne Strahlenschein;
wo ich stehe, wie ich gehe,
niemals bin ich ganz allein

während ich die Nacht ergründe,
die durch Schweigen zu mir spricht:
Löse dich mein Herz und finde
auf der Erde nun dein Licht.

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