Die Blätter sind schon längst gefallen
und die Erde von weißer Pracht befallen.
Der Umschwung zeigt mir das ganz klar, das du bald kommst, wie wunderbar.
Wahrlich hab ich dich noch nie erblickt,
doch deshalb bin ich ganz sicher nicht geknickt.
Der Glaube an dich, es ist noch da
und dich gibt's wirklich, das ist wahr.
Doch bissle zweifle ich an dem Brauch,
wo es Geschenke gibt zu Hauf.
Es heißt doch, wenn man sich das ganze Jahr benimmt,
gibt's Geschenke oder nicht.
Jedes Jahr aufs neue bin ich brav,
doch die Geschenke sind nicht taff.
Duschgel, Socken, Unterhosen,
soll ich glücklich sein für diese Rosen.
Doch langsam schimmert es in mir
Und das verdanke ich ja dir.
Ich hab doch alles was ich brauch,
Liebe, Familie und ein Haus.
Fest der Liebe heißt es doch
Und nicht Geschenke in ein Loch.
Ich will die Liebe ja nicht verzocken,
deshalb Schenk mir jedes Jahr doch Socken.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]