Die Blätter sind schon längst gefallen
und die Erde von weißer Pracht befallen.
Der Umschwung zeigt mir das ganz klar, das du bald kommst, wie wunderbar.
Wahrlich hab ich dich noch nie erblickt,
doch deshalb bin ich ganz sicher nicht geknickt.
Der Glaube an dich, es ist noch da
und dich gibt's wirklich, das ist wahr.
Doch bissle zweifle ich an dem Brauch,
wo es Geschenke gibt zu Hauf.
Es heißt doch, wenn man sich das ganze Jahr benimmt,
gibt's Geschenke oder nicht.
Jedes Jahr aufs neue bin ich brav,
doch die Geschenke sind nicht taff.
Duschgel, Socken, Unterhosen,
soll ich glücklich sein für diese Rosen.
Doch langsam schimmert es in mir
Und das verdanke ich ja dir.
Ich hab doch alles was ich brauch,
Liebe, Familie und ein Haus.
Fest der Liebe heißt es doch
Und nicht Geschenke in ein Loch.
Ich will die Liebe ja nicht verzocken,
deshalb Schenk mir jedes Jahr doch Socken.
Der Stein in deiner Brust, so schwer,
verliert sein dunkles Schweigen bald.
Ein leises Licht steigt hinterher
und bricht die Finsternis mit sanfter Gewalt.
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]