Der Weihnachtsmann lag tief im Traum,
sein Schnarchen hallte durch den Raum.
Die Wichtel rannten hin und her,
doch einer rief: „Der Sack ist leer!“
„Wo ist der Chef?“, fragt einer laut,
„Der schlummert noch und zwar voll laut.“
Im Bett, da lag er, träumte fein,
da half kein Kitzeln und kein Schrein.
Die Zeit verging, die Uhr schlug zehn,
„Das kann so doch nicht weitergehn!
Der Weihnachtsmann liegt in den Betten,
wie können wir das Fest nur retten?“
Da sprach ein Engel ganz erfahren:
„Es lief doch besser vor vielen Jahren,
als noch das Christkind Geschenke bracht
der ganzen Welt in einer Nacht!“
Die Wichtel nickten, „Stimmt genau!
Das Christkind war stets flink und schlau!“
Man rief es her, es kam sogleich,
sein Kleid war golden, seine Augen weich.
Das Christkind lächelnd nahm den Schlitten,
ließ keine Wichtel mehr lang bitten.
es flog in alle Welt hinaus
bereiste fleißig Haus um Haus.
Der Weihnachtsmann, noch tief im Schlaf,
verpasste glatt, wie’s Christkind traf
die Herzen aller, jung und alt,
und Lächeln in Gesichter malt.
Als er erwachte, war’s längst vorbei,
er rieb die Augen und fragte: „Oh wei,
wo sind die Kinder, die Lieder, die Pracht?“
Ein Wichtel sprach: „Das Christkind hat’s gemacht.“
Seitdem ist klar, wer jedem Kind,
Geschenke und auch Freude bringt.
Der Weihnachtsmann stellt nüchtern fest:
„Dem Christkind gehört das Weihnachtsfest.“
Kommentar:Hi, haste sehr schön geschrieben! Hat Spaß gemacht zu lesen! Endlich mal wieder ein Heileweltgedicht. Man kann den anderen Kram schon nicht mehr lesen!
Kommentar:Schöne Geschichte, ich finde das Christkind sowieso viel lieblicher für Weihnachten. Der Nikolaus kommt schon am 6. So war es jedenfalls bei uns.
Auch im neuen Jahr noch schön zu lesen!
Alles Gute auch für dich im neuen Jahr
Angelika
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