Beinahe idyllisch aber zu weit abgelegen,
weite Sicht und Ruhe wäre hier ein Segen.
Wenn nicht der eisige Wind pfeift dir um die Ohren,
denn ruckzuck wäre man dort eingefroren.
Weit weg von jeglicher Zivilisation,
nur Postbote und Nikolaus sind noch Attraktion.
Menschen freuen sich zu begegnen,
und haben sich meist viel zu erzählen.
Doch nach langer Anreise, leider zu spät,
dem Nikolaus glatt die gute Laune vergeht.
Umgezogen stand auf dem Schild,
vom Nord-, zum Südpol, diese Adresse gilt.
Die Zustellung MUSS noch heute!?
Das ist beinahe nicht zu schaffen – Leute!
Brabbelte er leise in seinen Bart,
doch diese Fahrt wird hart!
Da er keine Mühe scheut, ist pflichtbewusst,
er liebt ja eben diesen „Beruf“.
Dazu braucht er nicht mal ein Diplom,
und Dr. Titel - wer braucht den schon!
Er ist einfach nur der Nikolaus,
einer der sich vor gar nix graust.
Nicht mal vor solch schwierigen Sachen,
die wohl Andere zu schaffen machen!
Nur ein Arbeitstag im Jahr,
das ist eigentlich wunderbar!
Was für ein extraordinärer Tarif,
da darf – da geht nix schief!
Auf, auf hörte man ihn von weiten rufen,
sein Schlitten hob ab auf seinen Kufen.
Und glitt hinweg, wie auf seidenen Wolken,
in den Süden – so schnell sie nur konnten!
Beschreibung des Autors zu "Die Abenteuer des Nikolaus - Teil 1 Der Nordpol"
Morgen ist Nikolaus und es ist ein Tag an dem man natürlich gerne solch Dinge zu Papier bringt. Ob nun lustig oder ernst. Es ist eine Figur die sich lohnt zu zeichnen. Die Weihnachtszeichnerei hat schon was Schönes obwohl Kommerz etc. wenn man so will hier die Stilblüten in den Himmel treibt. Aber ich sehe das eben etwas anders. Lieber Kommerz als Krieg, lieber jemanden mit solchen Zeug abfüllen als Krieg zeichnen. Und ich zeichne auch lieber heile Welt als kriegerische Welt, weil das einfach mehr Spaß macht. Kriegerisch nur wenn man seinen Zorn zu Markte tragen will und ein Ventil braucht! Leider ist das manchmal so!!!
Allein ist das Herz im Lebensgestöber.
Der Wind kennt deinen Namen schon, er flüstert ihn mir leise zu.
Das Herz ist voller alter Narben,
es sehnt sich so sehr
nach einem neuen [ ... ]