Bedrohlich und von allen Seiten
Drängen sie sich zu mir hin,
Immer näher,
Immer enger,
Drücken-
Quetschen-
Schnaufen-
Stöhnen-
Unaufhaltsam umzingeln sie mich,
Wie eine Masse, zäh und dick,
Angespannte Grimassen - wiederlich,
Zähnefletschend mit irrem Blick.
Der Crô-Magnon-Mann wäre jetzt
Einfach losgebrochen - ohne Kalkül,
Den angespitzten Ast im Anschlag,
Mit wildem, erlösendem Angriffsgebrüll.
Ich aber, erinnere mich -
Es ist Weihnachtszeit - friedliche Zeit,
Und schweigend ertrage ich
Den Ellenbogen
In meiner ungedeckten Flanke
Im Kampf
Um die Rolltreppe.
Sah ich Schuhmacher in Kreisen fahrend in Shanghai,
die Twin Towers in Kuala Lumpur
um Mitternacht mit leuchtenden Augen,
sah Hiroshima in der Frühlingssonne [ ... ]
Stille, Blätter flüstern einen letzten Gruß
bevor sie sanft zur Erde gleiten.
Es trägt sie ein zärtlicher Wind,
er bittet sie zum Tanz, ihrem letzten Tanz.
Ein warmer Tee. Ein Blick aus dem
Fenster. Ein schönes Zimmer. Ein
gemütliches Sofa. Ein Bild als Geiger.
Gute Laune. Und Gedanken, die bis
zu den Sternen reichen. Und nur ein
Funke an [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Das Wunder des Bebens
Stille im Sitzen
Nur lauschen
Wellenmusik mit Gitarre
Warmer Sand unter den Füßen
Ein Tag stirb
Sonnenuntergang
Und etwas stirbt von dir mit
Sterne weit weg
Und [ ... ]