Es ist wieder die liebe, herrliche Weihnachtszeit.
Die Zeit von gespielter Zärtlich- und Freundlichkeit.
Die Zeit in der alle froh und lieb sein müssen.
Man schafft selbst seine ärgsten Feinde zu küssen.
Eine Zeit so voller, voller Unehrlichkeit.
Es ist wieder die liebe Weihnachtszeit.
Die Zeit, in der ist nur vergessen all das Leid.
Da ist es immer noch, doch man macht einen Bogen.
Mit den Spendenmarathons sich selbst angelogen.
Eine Zeit so voller, voller Verlogenheit.
Es ist wieder die Weihnachtszeit.
Wir machen uns in jener auch gern für Gott bereit.
Das ganze Jahr haben wir ihn gemieden.
Gehört schon fast zu den alten Rieten.
Eine Zeit so voller, voller Gotteslästerlichkeit.
Es ist wieder diese jene Zeit.
In der die meisten Menschen beenden ihr Leid.
Sie springen, sie hängen, sie schießen, sie rasen.
Nur noch leere Stühle zu Silvester, wo sie einst saßen.
Eine Zeit so voller, voller Einsamkeit.
Kommentar:Hi PeKedilly - du Seelenverwandter!
Wieso fühle ich oft genauso wie du?
Weihnachtszeit - zumeist eine verlogene Zeit. Jawoll.
Und die Leute rennen in die Tempel - wenigstens einmal im Jahr.
Und in den Familien macht man auf friedlich und schafft es kaum bis nach Neuhjahr.
Kleine Anmerkung gestattet? Deine Inversionen passen m.E. nicht - das holpert mir zu sehr, z.B. "In der man auch tut..." (tun ist sowieso ein schreckliches Wort). Warum nicht: In der man versucht, sogar die Feinde zu küssen. Oder statt "In der wir machen uns..." einfach: Wir machen uns für Gott bereit.
Sonst gefällt es mir super, besonders immer wieder deine kritischen Themen.
LG vom Peddagog
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