Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend Herz mir lacht und jener Tatendrang sich regt.
Dies ist die Gelegenheit, ein Drehort meiner Taten,
das Drehbuch meines Lebens mit Lebendigkeit zu füllen.
Mein Lächeln schreibt die Zeit und ein Geist scheint mir zu raten,
die Chance wahrzunehmen, meines Glückes Sucht zu stillen.
Ich knirsche in den Schnee hinaus, die Märchenwelt zu fühlen,
Bäume, Sträucher, reich geschmückt in leuchtend, weißem Kleid.
So such ich mir ein Plätzchen aus, die Flocken zu massieren,
bis mir aus Schnee ein Denkmal glückt, das in Erinnerung bleibt.
Mit Zuversicht gestalte ich, was mir vor Augen schwebt.
Ich türme freudig Schnee zu Hauf und schnitz ein Werk daraus.
Geduldgkeit ermahnet mich, da Freude mich bewegt.
Die Uhr hört nun zu ticken auf und Ruhe baut mich auf.
Leise winkt ein Lächeln mir, der weißen Schneegestalt,
erwacht aus meiner Hände tun, um nun sein Licht zu preisen.
Und Heim, im wärmenden Revier, gedenke ich ihm bald.
Mein Glücksgefühl wird in mir ruhen und mich noch lang bereisen.
Kommentar:Hallo Jens, ganz toll! Ich liebe den Winter und den Schnee. Ich bin ein Dezemberkind und glaube, das kommt daher. Alle frieren und ich nicht. Und auch mit 68 mache ich bei einer kleinen Schneeballschlacht mit. Aber ich bin froh, dass ich nicht mit dem Auto weg muss....
Viel Wintervergnügen wünsche ich dir noch
Angelika
Kommentar:Liebe Angelika, ich danke dir :-)
Ja irgendwo ist man da Kind geblieben, wenn man das so nennen will. Ich habe immer noch Spaß an diesen Sachen, und die Erinnerung bleibt mit großer Freude. Dafür kann man ruhig mal durchfrieren und nass werden. Das vereht. Gerade solch eine Gelegenheit wird einem immer seltener geboten.
Als Kinder bauten wir sogar Schneehölen, als wir auf unserer Insel einschneiten. Da kommen einem alle Erinnerungen wieder.
Also, bleibt drann und schafft euch Erinnerungen für später, in dem ihr Spaß am Leben habt.
So danke ich auch allen Lesern und Drückern.
Seit alle ganz lieb gegrüßt :-))
Euer Jens
Kommentar:Hi Jens, Wooowwwww......wunderbar Dein Gartenhündchen Schnuffi ;-)). Dein Gedicht, das weckt sowas zu bauen. Diese Woche soll es noch kräftiger schneien. Bin schon gespannt, aber ich kann hier keinen Schneemann bauen aber ich werde dann einen netten zeichnen! Toll gemacht, hat mir ein Lächeln in's Gesicht gezaubert. Werden wir wieder wie die Kinder oder besser bewahren wir uns Kind zu bleiben.
Kommentar:Wunderbar gemacht und gleich festehalten bevor es dahinschmilzt der Snoopy.
Habe dieser Tage erst ein tolles Video geschaut wie man aus Schnee, den habe ich hier derzeit reichlichst, wunderschöne Pilze gestalten kann mit einem Becher den man nach dem Stürzen als Fuss verwendet und einer runden Schüssel mit Schnee gefüllt und ebenfalls gestürzt als Pilzkappe. Dann noch mit gefärbtem Wasser besprühen und mit kleinen Schneekügelchen weiße Tupen obenauf gesetzt und fertig ist der Glücksbringer aus Eis ;-))
Kommentar:Hallöchen ihr Lieben und herzlichen Dank für eure Kommentare.
Ja, das Hundchen im Schnee ist Snoopy aus der Comicserie ,,Die Peanuts" mit Charlie Brown und Freunde.
Er hat im Schnee schon über eine Woche standgehalten.
Hab ihn auch mit Sonnenbrille und Schneeknochen davor geknipst.
Das mit den Pilzen liebe Uschi muss ich auch mal versuchen.
Es gibt ja so Vieles, was man da noch versuchen könnte.
Mir macht das immer Freude, wenn doch am Ende etwas dabei herauskommt.
Liebe Grüße euch allen und rutscht nicht aus.
Euer Jens
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Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]