Unaufhörlich rennt die Zeit,
wieder ist es nun so weit,
bunt und hell erstrahlt die Nacht,
Menschen staunen ob der Pracht,
es vergingen Tag um Tag,
nun vorbei, was vor uns lag,
das alte Jahr sagt leis` ade,
ein Abschied tut uns manchmal weh,
manche Träume in uns starben,
zurück blieben Wunden, blasse Narben,
auch Fröhlichkeit war uns beschieden,
vieles ist uns noch geblieben,
es gab auch Klagen, keine Frage,
nun begrüßen wir die neuen Tage,
denken an das Schöne das erhellt,
wünschen uns Frieden auf der Welt,
heut` feiern wir mit Sekt und Bier,
die Zukunft steht schon vor der Tür,
doch niemand weiß, was sie uns schenkt,
weil Zeit doch niemals fühlt noch denkt,
und selbst wenn Jahre schnell vergehen,
bleibt Glück in unserem Rückwärtssehen,
Vergangenes wird heut` genommen,
das neue Jahr sei uns willkommen.
Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]