SCHNEE

© Hans Günter Lemke Oktober 2025

Leise fällt der Schnee zur Nacht,
hat die Welt ganz still gemacht.
Bäume tragen weiße Kronen,
träumen, ohne es zu lohnen.
Frieden ruht auf jedem Dach.

Sanft verhüllt ein kaltes Kleid
Flur und Feld in Zärtlichkeit.
Spuren führen sacht ins Weite,
wo der Winter leis’ begleite,
was im Sommer einst gedeiht.

Kinder lachen, fröhlich, bunt,
rollen Kugeln, rund um rund.
Aus dem Frost wird Lust geboren,
Zeit scheint plötzlich unverloren,
und die Freude hat Grund und Grund.

Fenster glänzen warm und klar,
innen klingt ein Lied so wahr.
Kerzenlicht und Schnee verweben,
zart durchzieht ein stilles Leben
jeden Raum, so wunderbar.

Und wenn dann der Morgen graut,
niemand mehr den Winter traut,
glitzert doch im ersten Scheinen
ein Versprechen zwischen den Zeilen:
Schnee, der leise Schönheit baut.


© Hans Günter Lemke


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Winter

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Kommentare zu "SCHNEE"

Re: SCHNEE

Autor: Ella Sommerhain   Datum: 22.10.2025 17:14 Uhr

Kommentar: Sympathisch :)

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