Durch Nebel zieht ein kalter Hauch,
ein Flüstern weht im alten Strauch.
Die Kürbisse glühn, Gespenster lachen,
dunkle Schatten Tänze machen.

Ein Fenster klirrt, der Wind spielt sacht,
ein Wispern schleicht durch stille Nacht.
Ein leises Knarren, Tritt um Tritt,
die Dunkelheit trägt Schrecken mit.

Ein Mondstrahl fällt auf altes Tor,
ein Wispern hallt wie Geisterchor.
Im Garten huscht ein schwarzes Tier,
die Furcht steht leise vor der Tür.

Ein Schrei zerreißt die Nacht so bang,
die Uhren steh’n, die Zeit wird lang.
Ein Flackern – dann ist alles still,
wie’s Halloween nur zeigen will.


© Hans Günter Lemke


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Halloween

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