Ein mildes Wehen hebt das Leben,
die Erde atmet still empor.
Aus dunkler Scholle sprosst ein Streben,
ein leises Klingen tönt im Chor.
Es wächst das Grün in stillen Bogen,
der Tag gewinnt an weiter Kraft.
Ein Glanz aus Höhen, sanft gezogen,
hat goldne Reife heimgebracht.
Dann welkt das Blatt in matten Farben,
der Acker ruht, das Feld ist leer.
Ein leiser Wind beginnt zu darben,
die Schatten wachsen schwerer her.
Die Stille dehnt sich, Nächte langen,
der Atem wird zu gläsern’ Hauch.
Ein tiefes Schweigen hält Verlangen,
und birgt im Grund den neuen Brauch.
So schließt sich still der Kreis des Werdens,
die Wandlung trägt ihr eignes Lied.
Es gibt kein Ende hier auf Erden –
nur das, was aus Verwandlung blüht.
Erstaunt verweile ich im Lauf der Zeit,
betrachte still, was Menschen wichtig nennen;
wofür sie kämpfen, woran sie sich erkennen,
und fordern Anteilnahme, weit und [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Man sagt, dieser Käfig sei aus Gold –
glänzend, sicher, makellos.
Doch sie sehen nicht,
wie viele Vögel darin ihre Flügel brechen,
wie manche sich gegen die Gitter werfen,
bis sie [ ... ]
Singe ein Lied.
Und Du weckst den Clown in Dir.
Höre ein Herz.
Und Du weckst das Kind in Dir.
Male ein Meer.
Und Du weckst den Traum in Dir.
Bleibe ein Denker.
Und Du weckst den Zirkus in [ ... ]