Manchmal kommt es anders als man denkt,
sieht den Frühling schon gekommen,
wenn auch die Sonne Strahlen in die Fenster lenkt,
ist doch noch nichts gewonnen.
Erste Keime aus der Erde sprießen,
die Sonne lockt sie schon hervor,
schnell lässt Nachtfrost sie verdrießen,
bevor noch singt der Vogelchor.
Vertrau` nicht gleich den warmen Strahlen,
kalt wie Eis ist das Gesicht,
auch wenn sie mit Wärme prahlen,
täuscht das liebe Angesicht.
Noch scheint die Sonne nur zum Scherz,
der helle Schein, er meistens trügt,
man spürt zwar einen süßen Schmerz,
in Wirklichkeit sie aber lügt.
Täglich schickt sie Strahlen runter,
denn es ist bereits ja Mai,
Erdenmenschlein werden munter,
allein ihr Herz ist nicht dabei.
Kommentar:Das Wetter und die Poesie. Das ist ein ewiger Kampf.
Wenn Du so weiter schreibst siegt das Wetter. Und die Poesie
hat eine verdiente Pause. Ein treffendes Gedicht. MfG Klaus
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In staubigen Archiven, zwischen Namen und Jahreszahlen,
flüstert Geschichte aus brüchigem Papier.
Alte Zeitungen berichten von fernen Tagen
und von Leben, die längst vergangen sind.
Ob beim Schreiben, beim Malen, beim Musizieren, beim Spazieren gehen...
Dann, wenn ich ganz "leer" bin, meine Gedanken still stehen,
wenn ich irgendwo in einem "freien Raum" bin,
undefinierbar [ ... ]