Sturmgepeitscht

Herbststürme werfen mit Ästen
in regennasse Gesichter,
wischen der Sonne eins aus.
Legen sich auf Gemüter,
werfen wilde Schatten voraus.

Windgepeitschte kahle Bäume,
schlammfarben, brechende Dämme.
Sich aufbäumende Flüsse,
werden zu wütenden Strömen.
Augen hinter Fensterscheiben.

Fliegende goldbraune Blätter
wirbeln zerbrechlich herum,
sinken in unsere Träume,
zerbrechlich, zart, und welken,
wie unser Menschendasein.

Angélique Duvier
Oktober 2017

Sturmgepeitscht

© Angélique Duvier


© Angélique Duvier, Alle Rechte vorbehalten, besonders das Recht auf Vervielfältigung und Verbreitung, sowie Übersetzung. Kein Teil des Textes darf ohne schriftliche Genehmigung des Autors reproduziert oder verarbeitet werden!


15 Lesern gefällt dieser Text.

Unregistrierter Besucher


Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher
Unregistrierter Besucher


Unregistrierter Besucher





Unregistrierter Besucher

Diesen Text als PDF downloaden



Weitere Jahreszeitengedichte

Dezember-Gewürze

Die weiße Pracht

November

NEUSCHNEE

Atemberaubende Zier



Kommentare zu "Sturmgepeitscht"

Re: Sturmgepeitscht

Autor: agnes29   Datum: 07.10.2017 18:01 Uhr

Kommentar: Und wir können nichts dagegen tun. Schöne Zeilen!
LG Agnes

Kommentar schreiben zu "Sturmgepeitscht"

Möchten Sie dem Autor einen Kommentar hinterlassen? Dann Loggen Sie sich ein oder Registrieren Sie sich in unserem Netzwerk.