Eisig streift der Wind die Felder,
Frost erstarrt sind Seen und Wälder,
alles Leben ruht gebannt,
Winter liegt jetzt auf dem Land.
Schnee fällt leise aus den Wolken,
dicht als würden Sie gemolken,
stürzt die weiße Pracht zu Tal,
der Wintersturm bläst zum Fanal.
Flocken tanzen in den Winden,
lassen alles im weißgrau verschwinden.
Menschen sitzen am Kamin,
jeden zieht`s zur Wärme hin,
alle warten auf die Sonne,
sehnen sich nach ihrer Wonne.
Doch in den Stuben bleibt das wissen,
man wird die Sonn noch lange missen.
Der Winter hat sein Haus bestellt
und regiert jetzt unsere Welt.
Der Eiswind tobt weit über Land
und alles Leben ruht gebannt.
Das Leben ist ein Geschenk wie eine Wundertüte
Auf dass jeder der dieses Geschenk bekommt es gut hüte
Und wie bei einer Wundertüte jeder ganz schnell merkt
Keiner kann im Voraus wissen was da [ ... ]
Die raue Rinde des Baumes fühlte sich kühl an. Ihre Brüste pressten unter ihrem Sommerkleid gegen sie und sie spürte bei jeder Bewegung das Reiben. Sie spürte seinen Atem im Nacken. Er war [ ... ]
Vor langer Zeit
wartete ich
auf die Erfüllung meiner Wünsche.
Erst später spürte ich,
dass meine Erwartungen
nicht durch Andere entstehen,
sondern in mir.
Inzwischen haben sich
meine [ ... ]
Es war Sonntagvormittag und er lag allein auf seinem Bett. Müde und verwirrt. Die Erinnerung an die vergangene Nacht war noch allzu gegenwärtig. Einerseits machte sie ihm im Nachhinein noch Angst, [ ... ]
Die Stimme sei uns Instrument
und ihr Gebrauch stets mit Bedacht.
Nur der, der Traurigkeit wohl kennt,
nur der, der dennoch auch mal lacht,
vermag empfinden wie es ist,
wenn man [ ... ]