Tausend kleine Schafe fallen vom Himmel.
Sie färben die Welt weiß wie ein Schimmel.
Die Welt versunken unter einer weißen Decke.
Nicht mehr zu sehen ist die hohe Hecke.
Man sieht nur vereinzelt ein paar Fußabdrücke.
Man sieht mit Mühe noch vom Weg ein paar Stücke.
Es ist alles weiß. Es ist alles gleich. Alles friedlich.
Aber die Welt ist trotzdem noch unterschiedlich.
Doch die Zeit der weißen Pracht ist nicht so.
In dieser Zeit der weißen Pracht wirkt alles froh.
Der Stress vorbei. Vorbei all die Sorgen und Probleme.
Man geht gleich raus schmiert das Gesicht ein mit Creme.
Doch morgen geht es wieder von vorne los.
Dann kommt von der Arbeit wieder der große Stoß.
Die Leute suchen wieder ihre Autos unterm Schnee.
Beim Eis schürfen werden Finger wund und weh.
Dann beginnt das Schlittern auf den Straßen.
Aber ich seh weiter auf den weisen Rasen.
Denn ich habe keine Arbeit und muss nicht raus.
Dass ist mein Geschenk für mich zum Nikolaus.
Einst lebte eine braune, große Stute auf einem wohlhabenden Reitergut. Sie war klug und lernte schnell, was ihr beigebracht wurde. Doch die Stute gehörte einem strengen Herrn, der sie unentwegt [ ... ]
Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]