Wo gestern noch ein goldenes Feld,
sich wog im warmen Sommerwind,
da schlägt des Dreschers scharfes Schwert,
bis Korn und Ähren im Trocknen sind.

Ein tiefes Schweigen ringsumher,
kein Blumenduft erfüllt die Luft,
das Ährenrauschen klingt nicht mehr,
verweht ist auch der Sommerduft.

Nun ruh auch du, du Menschenseele,
der Sommer meint es nunmehr ernst,
das Korn wird Mehl und schließlich Brot,
von dem auch du dann wieder zehrst.


© Helga Grote


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Beschreibung des Autors zu "Mähzeit"

Felder, Ährenrauschen, Korn, Brot

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