Der Juli ist entfleucht, er war auch nicht sehr feucht,
doch hat sein mildes Leuchten das reife Korn erreicht.
Die Linden duften leise am warmen Wegesrand,
der Abend breitet golden den Frieden übers Land.
Die Lerche steigt ins Weite, hinauf ins Himmelsblau,
am Morgen glänzen Wiesen im Kleid des kühlen Taus.
Im Mohnfeld summen Bienen, geschäftig, leicht und klein,
als müsste jeder Sommertag ein stilles Fest noch sein.
Schon neigt sich dieser Sommer dem nahen Ernteglück,
doch hält die späte Sonne ihr Leuchten noch zurück.
Denn jeder Abschied trägt den Anfang schon in sich,
und aus dem scheidenden Sommer wächst neues Hoffnungslicht.
Wenn es keine Torte mehr gibt. Und
keinen Sekt mehr. Und auch das Fleisch
ausverkauft ist. Und es keine Grillorgien
mehr gäbe. Und kein Mensch mit
Übergewicht. Und es nur Schönheit und [ ... ]
Niemals werde ich dich hassen,
oder dir an die Gurgel fassen,
du,Neger,Edeljude oder Ultrachrist,
weil du mein ewiger Bruder bist;
Sie wollen,dass wir uns bekriegen,
und das wir für sie mordend [ ... ]