Finster wird's um mich herum,
Und die Toten bleiben stumm.
Sie vergaßen ihr Panier -
Rufen diesmal nichts zu mir.

Wer will diese Toten tragen?
Wer sie salben und begraben?
Wer der Toten Henker sein?
Wären Geier damit fein?

Kranke Seelen auf Asphalt -
Sind halb tot und bitterkalt.
Tretet ihnen auf das Haupt,
Wenn ihr an die Wahrheit glaubt!

Denn das Gute wird stets siegen!
Niemand wird es unterkriegen!
Nicht einmal ein eitler Gott -
Dieser erntet stets nur Spott.

Dunkel ist's um mich herum.
Auch das Licht bleibt heute stumm.
Raserei und Kriegsgeschrei
Sind mir heute einerlei.

Kannst du noch etwas erblicken?
Oder spürst du nur ein Zwicken?
Das ist der Gevatter Tod -
Kommt zu dir in größter Not.

An der Hand führt er dich weg.
Halt! An dir, da hängt noch Speck.
Diesen kann man gut gebrauchen.
Schmeckt nicht übel mit dem Lauche.

Und die Muskelfasern, Sehnen,
Können Mägen sehr gut dehnen,
Wenn man viel davon verspeist -
Gute Nahrung wird gepreist!

Auch von Innereien zu kosten,
Bringt den Mann auf seine Kosten:
Herz und Leber - sehr gesund -
Kommen alle in den Mund.

Und auch in die Mägen rein -
Ja, genau so muss das sein.
Wünsche guten Appetit!
Dreimal piep, wir haben uns alle lieb!

Ein jeder esse, was er kann:
Die Nebenfrau, den Nebenmann.
So ist das Ende der Geschicht':
Wer gar nichts isst, überlebt nicht!


14.Mai2026


© Artur Gromoff


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