wenn der Bach gefüllt stürzt ins Tal,
und die Natur zeigt mehr Auswahl,
die Bäume mit Blättern jetzt in grün,
auf Wiesen viele Blumen blühen,
der Himmel zeigt nun öfter sein Blau,
Vögel laben sich an dem Morgentau,
dann ist der Frühling da im Land,
wird oftmals auch der Lenz genannt,
Leben füllt dann die Straßen wieder,
uns verzaubert farbenfroher Flieder,
die Sonne scheint mit voller Kraft,
der Bauer auf den Feldern schafft,
der Sommer hat jetzt seine Zeit,
Mensch und Tier sind dafür bereit,
die Wälder laden mit Schatten ein,
am See will man gerne öfter sein,
manche reisen jetzt um die Welt,
andere es gerne in der Heimat hält,
alles hat nur eine bestimmte Dauer,
die Tage werden kürzer und grauer,
der Herbst lässt die Blätter fallen,
auf der Jagd die Büchsen knallen,
der Oktober ist wichtig für den Wein,
lockt nochmals mit Sonnenschein,
danach kommt viel Wind und Regen,
und beim Erntedankfest der Segen,
zuletzt wird nun der Winter wahr,
mit viel Schnee und Nächte klar,
die Bäume in ihrem weißen Kleid,
zeigen uns so die kalte Winterzeit,
die Sonne scheint mit halber Kraft,
das Zuhause Gemütlichkeit schafft,
das Holz im Kamin gibt helles Licht,
damit auch etwas Wärme verspricht,
die Tage sind jetzt kurz, die Nacht lang,
zum Fest verzückt der Glockenklang..


© Wilfried Kuhse


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vier Jahreszeiten

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