Etwas will immer zerstören !

Schwarz wie Rauch, laut wie Stahl.

Es schlägt, reißt, brennt -
aus Angst vielleicht, oder aus Hunger nach Kontrolle.

Und etwas will immer bewahren !

Leise. Ohne Helm.

Ein einzelner Mensch, der sagt:
"Nein. Noch nicht. Ich will, dass es weitergeht."

Zwischen diesen beiden steht die Welt.

IMMER WIEDER !

In Bomben und Knöpfen, in Worten und Blicken,
in Entscheidungen, die keiner sieht - und doch alles bedeuten.


Vielleicht ist es das, was Menschsein heißt:

nicht das eine zu sein,
nicht das andere zu sein,
sondern zu wählen.

Immer wieder !


© 2025 Ella Sommerhain


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Beschreibung des Autors zu "Zwischen den KRÄFTEN"

Leben ist immer eine Balance - Ein Drahtseilakt , und WIR müssen und JEDEN TAG wieder und wieder FÜR das Leben entscheiden !!




Kommentare zu "Zwischen den KRÄFTEN"

Re: Zwischen den KRÄFTEN

Autor: Michael Dierl   Datum: 30.12.2025 23:10 Uhr

Kommentar: Hi, Ella,
man kann sich auch für den Tod entscheiden. Immerhin ist es eine Entscheidung und dann natürlich ein anderes Leben. Denn der Tod ist eine andere Form von Leben, würde oder hätte Peter Ustinov gesagt, denke ich mir so. Denn viele sagen, die das Ableben von Menschen beobachtet hätten, würde das Leben langsam aus dem Körper gehen und nicht gleich nach den Stillstand eines Herzens oder eines kapitalen Schlaganfalls. Das bestätigen viele die Sterbende begleitet haben und irgendwas im Raum bemerkten oder an dem Verstorbenen. Der Geist, so sagen viele wie ich gelesen habe, braucht eine Weile um sich vom Körper zu verabschieden. Was da genau passiert entzieht sich aber den meisten oder ist bisher auch nicht erforscht. Interessant sind die Aussagen derjenigen schon, denn es zeigt dass da noch mehr ist als nur der Körper. Das beruhtigt auch irgendwie, weil ja scheinbar was weiterlebt. So hat es auch mal ein Freund von uns formuliert der einen schweren Motorradunfall überlebt hat, dabei aber direkt nach dem Chash tot war. Man hat ihn reanimiert und darüber hat er uns berichtet. Er kein Spinner sondern Soldat der US-Armee lange Zeit gewesen und lernt heute mehrere Kampfsportarten. Zum Glück war er damals körperlich noch so fit dass er damit knapp durchkam. Er hatte Lungenversagen und Herzversagen. 3 Rippen steckten in seiner Lunge. Mehrere Brüche an Bein und Armen. 1 Jahr Klinikaufenthalt bis so halbwegs wieder alles ging. Nach ca. 3 Jahren hat er mit eisernen Willen wieder Training gegeben. Was der Körper alles leisten kann ist nur dann möglich wenn der Geist mitspielt, so sagte er es uns einmal. Heute macht er keine Training mehr, weil er 75 Jahre ist und macht nur noch Waldläufe und für sich etwas um fit zu bleiben. Aber er hat keine Angst mehr vor dem Tod sein, denn es ginge danach weiter. Deswegen sollte man auch keine Angst haben. Heute ist er am Airbrashen und zeichnet das wieder, was er in diesen Augenblick nach seinem schweren Unfall gesehen hat. Er bemalt heute Motorradtanks damit.

lg Michael

Re: Zwischen den KRÄFTEN

Autor: Alf Glocker   Datum: 05.01.2026 14:22 Uhr

Kommentar: ...Immer wieder DFÜR entscheiden...das ist nicht einfach!

LG
Alf

Re: Zwischen den KRÄFTEN

Autor: Ella Sommerhain   Datum: 05.01.2026 14:35 Uhr

Kommentar: ja du hast recht , das ist die Freiheit der entscheidung . Eine Entscheidung für das Leben ist ja auch eine Entscheiduung , und jeder hat das Recht sich auch anders zu entscheiden ...

Re: Zwischen den KRÄFTEN

Autor: Alf Glocker   Datum: 05.01.2026 14:37 Uhr

Kommentar: Mnchmal ist es schwer sich dafür zu entscheiden, wenn man keinen Ausweg mehr weiß, weil z.B. der Partner schwer krank ist...

Nichts für ungut...

LG Alf

Re: Zwischen den KRÄFTEN

Autor: Gunnar Buchheister   Datum: 12.01.2026 15:24 Uhr

Kommentar: Das Leben ist schön
Als ich heut am Grabe meiner Liebsten stand, hat der Himmel mit mir geweint.
Und er hat mir eine tröstliche Erkenntnis geschenkt.
Zwischen tiefsten Schmerz, Dunkelheit bis in jede Faser des Seins und purer Lebensfreude, die uns empor hebt ins helle Licht, verbindet uns ein Band, das uns schwingen lässt zwischen Beidem und wenn wir nicht innehalten, weil wir das Eine oder das Andere nicht ertragen und dieses Band fixieren an einem Punkt, dann haben wir das wahre Glück des Seins erfahren.

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