Ihr schwarzes Kleid, -Trauer
sie seit langem trägt, bittere
Tränen geweint vor Scham,
man mit Gewalt ihr die Würde nahm,
vergangen der Glaube an Liebe,
an Menschen, gradlinig mit Mut,
Licht der Hoffnung gelöscht,
erdrückt von dunkler Tränenflut,
die Erde auf der wir leben,
die Welt, die uns gegeben, von
Menschen verraten und verkauft,
das Herz ihr geraubt,
setzten auf Hoffnung, Zuversicht,
Geborgenheit und Frieden, müssen
jedoch bangen um unser Leben,
weinend die Welt in Flammen steht,
verzweifelte Tränen bedecken das Feld,
getrocknetes Blut von Soldaten gestellt,
von Hass und Gier nach Macht,
-betrogen und belogen, dunkle Gedanken
löschen das Licht dieser Welt!!
Kommentar:Liebe Sonja,
realitätsbezogene Zeilen. Aber man muss das Glas halb voll und nicht halb leer sehen; ein Hauch Egoismus, sonst geht man selbst kaputt, und dafür ist das Leben zu kurz.
Liebe Grüße aus der positiv denkenden Mitte
Wolfgang
Kommentar:Liebe Sonja, ich bin nun 67 und kenne einige Geschichten meiner Verwandten aus dem Krieg. Wir haben mit Grauen zugehört. Heute ist das Grauen allgegenwärtig in den Medien, aber irrealer als die Erzählungen zum Beispiel meiner Großtante, die ihren Mann als ganz junge Frau im Krieg verlor und ewig allein blieb. Es gab damals viele alleistehende Frauen, die arbeiten mussten. Man nannte sie noch Fräulein...Aber eine meiner Kolleginnen in der Röntgenabteilung hat ganz nüchtern gesagt: Es gab halt mehr Frauen, da die Männer im Krieg gefallen waren, da hat nicht jede einen Mann abbekommen... Ich finde das ist so anschaulich gewesen. Dennoch sind es die Herrscher, die das auch noch aus den Erzählungen ihrer Verwandten kennen müssten, die einfach so weitermorden. Ich werde das nie verstehen! Wieviel Leid da unnötig verursacht wird!
Danke für dein Gedicht - es passt so zu den aktuellen Verhandlungen der Mächtigen.
Alles Gute
Angelika
Kommentar:Lieben Dank für die wunderbaren Kommentare.
Es ist nicht nur der Krieg quasi vor der Haustür, weltweit wird sich bekriegt. Mensch auf Mensch gehetzt, zu seinem Feind gemacht, aus fadenscheinigen Gründen. Man sollte meinen, man hat aus der Vergangenheit gelernt. Das Gegenteil ist der Fall. Es ist ein Trauerspiel, zuzusehen, wie man einen Kriegsverbrecher hofiert. Wir wähnen uns bisweilen in Sicherheit, doch befinden wir uns mit im Krieg. Unser Land wird von verdeckten Personen ausspioniert, Cyberangriffe, Morde usw.
Wünsche mir, dass dieses verbrecherische Treiben bald ein Ende hat.
Kommentar:Liebe Sonja so isses.
Würde uns ein außerirdisches Lebewesen uns ,,Menschen" die Augen öffnen können ?
Da fehlt doch ein ganz wichtiges Dingens in des Menschen Kopf, das vergessen wurde, als wir Menschen hier erschienen.
Liebe Grüße Jens
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