…kann man ihn laut und deutlich hören,
den Lärm dieser Welt, in jedes Zimmer,
jedes Haus, jede Stadt ist er eingezogen.
Von Ungewissheit und Bangen umgeben
hat sich verändert unser aller Leben,
Gedanken tiefe Trauer tragen,
wer kann sie noch verstehen diese Welt,
Menschen vergessen zu leben-, ohne Halt,
zerbrechen wie dünnes, sprödes Glas,
beherrscht von Gewalt und Menschenhass,
verschwinden wie Träume, gehen verloren,
noch bevor man sie nahm bei der Hand.
Lebenswerke und Menschen gebrochen,
Tränen fallen auf verbranntes Land,
es wurde die Heimat, die Zukunft genommen,
der Lärm ist weit über die Grenzen zu hören,
in vielen Städten, Ländern ist er zu spüren.
Täglich werden neue Wunden gerissen,
tiefe Ohnmacht quält der Menschen Brust,
sie manch Nacht um den Schlaf gebracht.
Wann hört es auf, dieses arglistige Treiben,
dieses Städte -und Menschen Zerstören
aus Selbstsucht und Gier nach Macht,
dieses unselige, haltlose Bekriegen??
Kommentar:Liebe Sonja, du sprichst mir aus dem Herzen. Tagtäglich kommt etwas Neues dazu, was wir verkraften müssen. Ich muss mich täglich besinnen, wie gut es mir im Moment (noch) geht! Schade, es könnte alles wesentlich angenehmer sein. Frieden wollen wir doch eigentlich alle - wie kann es so weit kommen?
Liebe Grüße
Angelika
Kommentar:Warum geschieht es immer wieder, dass Menschen an die Macht kommen, die kein Frieden wollen. Wie hoch ist die Quote des Menschen Unvernunft.
Seit es Menschen gibt, schlagen sie sich gegenseitig die Köpfe ein. Archäologische Funde belegen das.
Können wir denn jemals Hoffnung haben ?
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Erst gestern Morgen hörte ich von dir,
dass du nun fort bist, weit weg von hier.
Die Pläne, kalt und wohl erdacht,
haben dich leise umgebracht.
Ich ging hinaus ins frühe Licht
und schrieb ein [ ... ]
Die Möwe in den Bergen.
Sie fliegt auf Bäume.
Sitzt auf Felsen. Steht am
Fluss. Ist klug. Ist frei. Ist
reich. Hat Macht. Hat Kraft.
Hat Besitz. Aber findet nicht
das Meer.