Wenn in heil'gen Hallen
auf den Altären der Moderne,
manche Brüder fallen,
hier, nicht in der Ferne ....

Wenn das Erbe der Schwestern,
mit Füßen getreten wird,
und maßloses Lästern,
das Gute vedirbt.

Wenn durch religiöse Normen,
Wahrheit mit Lüge vermengt,
in äußerste Formen
ganz frech gedrängt ....

das Dienen der Werke
von düsteren Marktgetreuen
begraben in Särge
das Kapital erfreuen ....

Und das neue goldene Kalb
gemästet mit den Tränen,
der Liebenden wird,
sollten
wir uns schämen.

Wenn Kranke gemieden,
bedrängt und verpöhnt.
Ihr Seele aufgerieben
wird und verhöhnt ....

.... und voller Ironie,
das Erbe der Väter,
verscherbelt wird und wie,
geht's dann wohl weiter ....

mit jenen und solchen,
die Christen bedrängen,
und blickend erdolchen
mit ihren Marktgesängen.

Der Tanz geht weiter.
das Ende ist nah,
Sein Klang erschal.t heiter,
gebetet wird zu Rah.

Was würden die Väter wohl sagen?


© Günther Höß


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