Computer sind wie Menschen.

Als Mensch bist du irgendwann auf der Welt, hast Gene und Gendefekte, wirst älter, wirst in der Schule organisiert und wartest auf Effekte. Dort lernst du die Grundlagen, dann wird aussortiert. Die guten ins Töpfchen die Schlechten ins Kröpfchen, wie es so schön heißt und heutzutage läuft.

Klar wir gehen mit jedem Fair um, weswegen es 6 Millionen Hartz-4-empfänger gibt,

die von der generellen Bevölkerung verachtet werden, wie man das Gefühl kriegt.

Der Fokus liegt aber auf den guten, die kommen weiter. Die werden gefördert und bilden Wissenschaftler und Vorreiter, ihre Eltern bringen ihnen tolle Tricks bei wie Hunden. Klavier spielen? Ein Trick. Schnell laufen, Rechnen, Lesen, gut sprechen? Alles Tricks, die natürlich wichtig für später sind. Immerhin entscheiden sie, in welches System man Unordnung bringt. Die Unscheinbaren aber werden später die wichtigen und dabei besonders sein.
Immerhin sind Computer zum großteil aus ehemaligem Sand und anderem Material gemacht, denen im Alltag keiner seine Verwendung dankt.
Im Alltag essen wir Brot oder spielen mit Bällen und Barbies. Nicht aber mit Nickel und Kies. Die Welt dreht sich immer schneller, aber wir bleiben stehen, drehen uns im System.

Ein Computer ist nur Natur, der wir coole Tricks beigebracht haben. Könnte ja später wichtig sein. Sand wird geschmolzen und ultimativ in eine Platinen integriert, welches im Prinzip nur ein Elektronen-tor imitiert.
Diese bewegen sich im Computer und rechnen, kennt jeder Steuerzahler aufs biegen und brechen.

Wir kommen in die Schule, verlieren unseren Charakter und erhalten Wissen, entweder wir verschlingen jeden Bissen oder landen in der Hartz-4-Kuhle.

So läuft das eben. Wer nicht lernt verliert, so ist die Gesellschaft konzipiert. Passiert doch jedem.


Aber die die Lernen, lernen neue Tricks, kriegen Ideen und reißen einen schlechten Witz.

Und schlechte Reime.

Oft werden wir abgesägt, werden älter und kriegen eine zweite Chance. Oder auch nicht. Abhängig vom Glanz.

Die guten ins Töpfchen die schlechten ins Kröpfchen. Und vielleicht ausversehen ein paar gute dazu.

Doch wie hängen jetzt Menschen und Computer zusammen? Wir alle hängen im System, auf die ein oder andere Weise, da ist ja das Problem.
Ja, ist halt scheiße.

Hattet ihr mal ein Handy das langsamer wurde? Habt ihr es ersetzt oder lebt mit der Bürde? Es ist ein Witz, dass man sagt jeder hat die gleiche Chance, am Ende ist ein Geist Spitz und dere andere in Trance.



Denn wir bestärken diese Leute nicht, behandeln sie niederträchtig, so oder so wird es passieren. Wir sind nur für uns selbst und unsere Nächsten verantwortlich, sonst würde keiner vor Apple campieren.

Zwar sind wir von der Technologie abhängig, so sind wir ihr doch ähnlich. Computer sind nichts als die Natur, der wir Tricks bei bringen. Wie Klavier spielen und Ringen. So wie wir Menschen, die Rechnen und Singen.

Die Frage ist nur, wie gut verstehen wir das Training? Und wann hört man auf? Oft fällt's in die Kategorie Timing, manchmal... fällt's gar nicht auf.


© Marius Knappe


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Beschreibung des Autors zu "Mensch im System"

Ich weiß nicht genau wie, oder wieso, aber ich habe das neulich Abend geschrieben und finde es ziemlich gut. Ich möchte gerne wissen, wie ich meinen Stil eventuell verfeinern kann, ich habe ihn aus der Memekultur heraus entwickelt, versuche mich aber nicht zu sehr an ihm zu orientieren.

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