Ach wäre ich doch so reich wie eine Kirchenmaus.
Stets erste Klasse reisen, noble Kleidung tragen.
Ich wohnte immer im besten und teuersten Haus.
Mein Herz doch nur einmal solche Träume wagen.
Wäre ich doch nicht so arm wie eine Kirchenmaus.
Dann würd' ich Verlage, Gotteshäuser retten.
Ich würde die Bedürftigen speisen mit Schmaus.
Aber ach mein Herz meine Finanzen in Ketten.
Der Widerspruch der Kirche wirkt groß ist, doch klein.
Die Kirche war und ist nun mal mehr Schein als Sein.
Sie haben Milliarden haben sie für uns gespart.
Es ist das Geld für die Armen, so soll es sein.
Jedoch wird dieses Geld nie bei den Armen sein.
Denn die Kirche hat es für uns ewig verwahrt.
Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.