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Hier hat jeder die Möglichkeit seine selbstgeschriebenen Gedichte zum Nachdenken online zu veröffentlichen und von einem breiten Publikum kommentieren zu lassen.
Wir saßen nah und wurden uns doch fern,
das Schweigen wuchs zwischen vertrauten Dingen.
Noch kannten wir des andern Stimme gern,
doch Worte konnten keine Nähe bringen.
In Zeichen steht, was Denken fand,
geordnet durch des Geistes Hand.
Doch kaum erscheint ein Satz als wahr,
wird seine Grenze offenbar.
Erkenntnis misst, benennt und trennt,
bis sie den Rand [ ... ]
Dem Menschen ist nur dieses Leben gegeben,
zwischen Verlust und Gewinn zu bestehen,
von Hoffnung getragen, vom Zweifel umgeben,
zu fallen, zu wagen und weiterzugehen.
In einer stillen Stunde
hab ich einmal nachgedacht,
über Gott und auch die Welt,
über Menschen und das Geld,
ob Geld den Menschen wohl verdirbt,
und er am Ende einsam stirbt,
oder still [ ... ]
Der Mond zerbricht im Teich zu Silberstücken,
Ich schau hinaus mit eingetrübten Blicken.
Wo ist die Liebe? Werd ich einsam sterben?
Mein wundes Herz, es blutet aus den [ ... ]
Zuerst zu beachten wär' wohl dabei,
die Herrn der Schöpfung, sind nicht einerlei,
am besten vermutlich einfach gemacht,
so habe ich es für mich ausgedacht:
Die Rotbuche gibt ihr Kupfer frei,
der Ahorn legt sein Feuer nieder,
und über abgeernteten Feldern
zieht der Wind die Spuren des Sommers
in die feuchte Erde.