Darf ich in Erinnerung rufen,
der Mensch schöpft nicht alleine,
von Allem, was die Götter schufen,
so schaut auf die Gebeine.
Wieviele sind vor uns gegangen,
bezeugen Spuren im Gestein,
die jauchzten, fraßen, flehend sangen,
es würde so auf ewig sein.
Bäche rauschen uns auf Erden.
Bienen teilen Blütenstaub.
Groß sind der Bewohner Herden.
Das Gleichgewicht der Erde taut.
Kein Wesen brach der heilen Welt
sein seliges Vertrauen.
Das Leben scheint uns herbestellt,
die Hölle zu erbauen.
Es war einmal, vor langer Zeit,
wird einst der Sand bezeugen.
Der Mensch galt nicht der Ewigkeit
und sollte spärlich scheiden.
Sind wir doch jener Endlichkeit im Geiste auserkohren,
so wüssten wir um unsre Zeit, wozu der Mensch geboren.
Die Erde ist des Glückes Heim, hier sind wir alle gleich.
So möge sie uns Heilig sein. Seit gut dem Himmelreich.
Kommentar:Ein sehr starkes Gedicht mit Tiefgang, lieber Jens, besonders gefällt mir der Satz:Die Erde ist des Glückes Heim, hier sind wir alle gleich. Schön wäre es, wenn jeder so denken und handeln würde.
Kommentar:Hi Jens, jetzt weiß ich wer diese Dinospuren gemacht hat die man Weltweit findet :-)) DU!!! Gedicht hat enorm viel Aussagekraft. Man merkt recht die Power die bei jedem Satz sich zeigt. Einfach superklasse gemacht! Gratulation mit Blumenstrauß.
Kommentar:Hallöchen ihr Lieben,
vielen Dank für eure Worte ;-) Tjaaa, wenn wir nicht Acht geben werden wir bald verschwunden sein, wobei wir leider viele/s mit uns reißen werden.
Eines Tages dann vielleicht werden wieder andere Spuren diesen Erdball umschreiten und wir sind dann eventuell noch als Reste irgendwo zu finden, falls sich jemand dafür interessiert.
Wann erleuchtet wohl die Lampe in der Herrscher Köpfe dieser Welt ?
Liebe Grüße von Jens
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Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]