Was wird von uns vielleicht im Irgendwann mal bleiben,
Wenn wir dereinst letztendlich nicht mehr sind?
Verschwendend und zugleich so still wie Blätterreigen
Zumeist leichthin, im Flüsterleis grad wie der Wind.
Wer mag einmal an uns dann denn noch denken,
Selbst trotz einstmals so manchem gähnend leeren Blatt,
Das man beschrieben um vormals zu schenken
Gedankenblumen die des Nachts zumeist man hat.
Wo sollten sie denn ehedem nur bleiben,
Die Worte die meist leicht vom Wörterstrauch gepflückt.
War es denn bloß ein zeitweiliges Zeitvertreiben
Und doch war so manch Schönes einem auch geglückt.
Im Flüsterleis gar manches Wort das übrig uns geblieben
So wie der Wind der ungerührt von Zeit und Frist.
Bei alledem im Leben was so sehr vorangetrieben,
Bleibt die Letztendlichkeit, die selbst wohl endlich ist.
Glaubt ihr daran, dass irgendetwas von uns einmal wohl verbleiben mag? Bekanntermaßen sagt man das Netz, was auch immer darunter zu verstehen ist, vergisst nicht ... na wenigstens etwas ;-))
Kommentar:Wenn man doch wüsste, liebe Uschi, dass man vom erlebten mitnehmen könnte, was in einem wächst, uns trägt und für immer im Glück verbinden ließe.
ich denke diese Fragen hat sich wohl schon jeder das eine oder andremal gestellt was einmal von einem bleiben mag. Könnte man erneut nochmal sozusagen an den Start gehen, so hätte das nur dann einen Nutzen, wenn man über das gesamte Wissen eines vorangegangenen Lebens verfügen könnte und es auch entsprechend einzusetzen wüsste. Was einmal bleiben wird sei dahingestellt...
Danke fürs Reflektieren.
Liebe Grüße Uschi
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Manchmal fühlst du dich wieder wie ein Kind,
das durch die Nächte jagt im leisen Wind.
Die Jahre werfen Schatten auf dein Gehen,
auf dem weichen Boden bleibt ein leises Auferstehen.
Früh am Morgen,
wenn der Wecker klingelt,
schlafen meine Augen noch
und ich bin in Gedanken,
bei meinem letzten Traum,
der jetzt zerbrochen
vor mir liegt.
Die dir sagen, du könntest nicht lieben.
Die dir sagen, du könntest nicht weinen.
Und wenn morgens die Sonne aufgeht,
erkennst du die Wahrheit, weil [ ... ]
Wenn
Der Inhalt einer Seele
Wie bunte Scherben zu Boden fällt,
Dann darf der Boden nicht zu schön sein.
Und es darf keiner daneben stehen,
Der Angst hat
Und das Leben zu ernst nimmt.
Weil [ ... ]