Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.
Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.
Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
Wir lernen nur, das Jetzt zu definieren,
bevor das Nichts den Sinn vom Thron verbannt.
Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.
Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.
Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
Wir lernen nur, das Jetzt zu definieren,
bevor das Nichts den Sinn vom Thron verbannt.
Kommentar:Hallo Max, so wie Marsolino heute schrieb und jetzt lese ich auch erst dein Gedicht, passen beide in die Kategorie ganz toller Gedichte für mich, zu der Jetzt-Zeit. Dein Gedicht strahlt eine große Kraft aus, indem du die Schwingung des Pendels hineinbringst in das Geschehen. Das finde ich ganz toll.
Liebe Grüße
Angelika
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Der Moment, da die Schuhspizen über den Rand einer Klippe ragen , das Mark in den knochen zu gerinnen beginnt und der Geist zwischen Abchied und Heimweh gemeinsame Tränen vermischen, ist der [ ... ]
Ich bin ein Schmetterling aus Glas,
Mit bunten Flügeln
Aus Glas.
Schillernd.
Vielleicht denkt ihr, das wäre instabil.
Weil Glas als instabil gilt.
Aber Glas fliegt nicht einfach weg. [ ... ]
Ein Schiff aus Nacht, aus Harz und alten Speeren,
getränkt vom Schweigen längst versunk'ner Zeit.
Kein Steuermann – nur Sterne, die nicht kehren,
ein Kranz aus Licht im Kleid der [ ... ]