Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.

Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.

Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
Wir lernen nur, das Jetzt zu definieren,
bevor das Nichts den Sinn vom Thron verbannt.

Das Pendel schlägt die Logik aus dem Takt,
ein Rhythmus, der nach keiner Ordnung fragt.
Wir zählen Stunden in dem stillen Pakt,
dass uns die Dauer nicht die Sicht verjagt.

Es ist kein Fluss, den wir kennen,
nur ein Gefüge aus Erinnerung und Morgen.
Was wir als Anfang oder Ende nennen,
bleibt dem Gang der Dinge tief verborgen.

Der Geist versucht, das Sein zu kartografieren,
doch bleibt der Grund im Schweigen unerkannt.
Wir lernen nur, das Jetzt zu definieren,
bevor das Nichts den Sinn vom Thron verbannt.


© Max Vödisch


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Beschreibung des Autors zu "Mechanik der Zeit"

Zeit, Leben, Veränderung

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Kommentare zu "Mechanik der Zeit"

Re: Mechanik der Zeit

Autor: akilegna   Datum: 10.01.2026 16:02 Uhr

Kommentar: Hallo Max, so wie Marsolino heute schrieb und jetzt lese ich auch erst dein Gedicht, passen beide in die Kategorie ganz toller Gedichte für mich, zu der Jetzt-Zeit. Dein Gedicht strahlt eine große Kraft aus, indem du die Schwingung des Pendels hineinbringst in das Geschehen. Das finde ich ganz toll.
Liebe Grüße
Angelika

Re: Mechanik der Zeit

Autor: Max Vödisch   Datum: 10.01.2026 16:58 Uhr

Kommentar: Hallo Angelika,

danke für Deinen positiven Kommentar.

Liebe Grüße
Max

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