In schimmerndem Stoff, im Licht fast aus Glas,
tritt sie hervor, und erst im Nähersein wird klar,
dass unter dem sanften Glanz der Hülle
ein Funke lodert, wild und voller Wille.
Sie führt das Spiel mit ruhiger Hand,
hat jede Regung, jedes Verlangen erkannt.
Kein Schritt ist Zufall, kein Blick je verschenkt —
sie formt aus Augenblicken ein Gesetz, das sie lenkt.
Sie liest das Sehnen wie andere ein Gedicht,
lenkt Gesten, Gedanken, das innere Gewicht.
Ob Bühne, ob Schatten, ob tiefe Nacht —
ihr Wesen ist Kraft, die aus Stille erwacht.
Vor ihrer Präsenz schrumpft der Widerstand klein,
man möchte nur Teil ihres Rhythmus sein.
Weltklug bewegt sie sich durch das Feuer der Sinne,
als trüge sie Krone und Kompass tief innen.
So steht sie da, im offenen Licht,
das keine ihrer verborgenen Wünsche bricht.
In ihrer Ruhe liegt die eigentliche Macht,
eine Harmonie, die aus Sehnsucht erwacht.
Die Kälte lockt den Willen, meine Kindlichkeit zu leben,
wenn der Winter seine Pracht mir vor die warme Haustür legt.
Wie ins Geheim, im Stillen, tanzen Flocken mir entgegen,
dass mein pochend [ ... ]
Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]