Kommentar:„Deine Worte zeigen, wie sehr du dich verausgabt hast. 150 Prozent sind mehr, als ein Mensch eigentlich geben kann. “Vielleicht liegt die Wahrheit darin, dass das Leben keine Bank ist, die Zinsen zahlt. Es ist eher ein offenes Spiel, in dem wir manchmal mehr hineinlegen, als wir zurückbekommen. "Auch wenn es sich wie ein Kredit ohne Rückzahlung anfühlt – die Spuren deiner 150 Prozent sind trotzdem da: in den Menschen, die du berührt hast, in den Momenten, die du möglich gemacht hast. “Vielleicht sollte man wirklich nichts erwarten, wenn man gibt. Aber genau darin liegt die Freiheit: das Geben selbst wird zum Sinn, nicht die Rückzahlung.“lg Johann
Kommentar:Ja, das stimmt. Erwarten soll man nichts. Ich sage auch immer: "Taten, für die man eine Gegenleistung erwartet kommen selten von Herzen."
Aber auch bei dingen, die man von Herzen gerne macht und die einen Freude bereiten können an (psychischer) Energie und kärperlicher Kraft zerren.
aber trotz allem ist es schön, wenn man am Ende sagen kann: "Das ist es wert gewesen."
Kommentar:Hallo Michael, gut geschrieben! Ich hatte 2 Burnouts im Leben 2007 und 2013. Danach bin ich noch alkoholabhängig geworden. Jetzt seit 3 Jahren alles ok - auch die Leber erholt sich gut. Das habe ich meinen Ärzten zu verdanken. Und der Einsicht kürzer zu treten. Langsamkeit ist nun meine Stärke...
Alles Gute
Angelika
Wenn man am Nordpol angekommen ist, dann führt jeder weitere Schritt, den man noch macht, unweigerlich Richtung Süden - und zwar egal, in welche Richtung man dann noch geht.
Damit meine ich: Alles, was wir ab dem 101. Prozent noch zusätzlich geben oder leisten, reduziert das Ergebnis, führt also wieder zu Verlust. Leider selbst erlebt.
Ich wünsche Dir einen schönen, ruhigen und erholsamen Adventssonntag.
Kommentar:Hallo, ja, das kenne ich nur zu gut. Da kann ich leider gut mithalten. Darüber habe ich auch schon sehr oft, viel zu oft, geschrieben. Es lohnt sich trotzdem mehr zu geben als man kann oder sollte man darf sagen, weil man macht sich dabei doch seine Gesundheit kaputt oder??? Ich würde nach dieser Erkenntnis heute doch etwas anders machen. Die Amis machen NIX umsonst. Selbst Nachbarschaftshilfe wird dort bezahlt. So sagt es ein Freund von mir. Kann ich nicht bestätigen aber wenn er es sagt wird es wohl simmen. NUR, eine Gefälligkeit sich bezahlen zu lassen.....ehrlich jetzt, ist immer noch nicht mein Ding! Wo bleibt da das menschliche, wo bleibt da die innere Freude anderen zu helfen, weil man sich dabei selber hilft, weil es für einen selbst gut tut aber nur in diesem einem Moment. Rechnet man am Ende des Lebens damit ab ist man enttäuscht, weil gerade da man Hilfe selbst bräuchte aber niemand scheinbar für einen da ist der spontan hilft. Ich glaube jedoch, dass man einfach mal an dem einen oder anderen Menschen rütteln sollte, nur diese sind nicht erreichbar, weil man selbst nicht mehr in diese Umgebung kommt, wo sich jüngere, fittere Menschen sich aufhalten. Und heute macht doch jeder die Hand auf und erwartet doch wenigstens 5 wenn nicht sogar 10 Euro für einen Gefallen.
Kommentar:ich versteh das total 150 % zu geben ! Aber mittlerweile mach ich das schon lange nicht mehr , hab verstanden das ich auch wichtig bin ! Niemand "verdient" es 150 % zu bekommen , wenn man (oder frau) 100% gibt dann reicht das völlig . Ich frage mich auch immer warum ich das früher gemacht habe und hab mir ein grosses mentales "NEIN" an meine geistige Pinwand gesteckt ! Liebe Grüsse , Ella :)
Kommentar:Wenn man mehr gibt, als der andere überhaupt empfangen kann (weil sein Glas schon voll ist), dann verausgabt man sich, ohne dass der Mensch, den man beschenken möchte, überhaupt etwas davon hat.
Oder wenn man mehr gibt, als man selbst geben kann, kostet es irgendwann die eigene Gesundheit. Lieber 100 Prozent von Herzen geben, da, wo es passt. So bleiben wir gesund und können langfristig viel mehr Menschen helfen und bleiben unseren jüngeren Familienmitgliedern auch länger erhalten.
vielen Dank für eure wohlwollenden Kommentare und dass ihr einen Teil eurer Lebensgeschichte mit mir geteilt habt.
Ja, auch ich hatte so einige einschneidene Erlebnisse die mich dazu gebracht haben, über einiges und ins Besondere über mich nachzudenken. Das letzte war ein Herzinfarkt.
Man möchte nett sein, man möchte gerne helfen und vor Allem möchte man zeigen, dass man es noch drauf hat, noch fit ist und noch nicht zum "alten Eisen" gehört. Bis es dann mal "Peng" macht und man dann so langsam mitbekommt, was man nicht mehr tun sollte. Aber in der "Zwangspause" erkennt man noch ganz viele Türen, die darauf warten geöffnet zu werden. Türen, Möglichkeiten, die man gar nicht gesehen hat, weil man zu beschäftigt gewesen ist das Alte aufrecht zu erhalten.
Letztendlich gibt es Vieles, wo die Zeit abgelaufen ist aber auch noch so einiges, für das die Zeit jetzt gerade kommt.
Und immer daran denken. Wir kommen an erster Stelle denn nur wenn es uns gut geht dann können wir auch dazu beitragen, dass es anderen auch gut geht.
Liebe Grüße, haltet euch gesund und lasst es euch gut gehen.
Michael
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