Ich taumle durch das Neonlicht,
mein Herz – ein müder Widerspruch.
Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht,
ihr Glanz – ein Trugbild, ein fließender Bruch.
Im Tempel aus flackerndem Schein
tanzt mein Schatten müde Kreise.
Ich greife nach Sternen, klein und rein –
sie zerspringen, lautlos, leise.
Die Göttin dort – ein flüchtiges Bild,
verhüllt in Glanz und falschem Traum.
Ihr Lächeln schön, doch ungestillt,
ihr Blick: ein Rätsel ohne Raum.
An der Bar zählt man die Stunden
in Gläsern voll von leerem Glück.
Zwei Hunderter – versoffen, verschwunden,
mein Stolz zerrinnt, Stück für Stück.
Sie spricht von Nähe, Treue, Mut,
von Liebe, die auf Ewigkeit schwört.
Ich lache still – mit bitterer Glut,
die tief im kalten Herzen stört.
Der Morgen kommt, verkatert, leer,
die Seele friert im blassen Rauch.
Ich frage mich: „Was will ich mehr?“ –
die Antwort stirbt im Lärmverlauf.
Ich taumle durch das Neonlicht,
mein Herz – ein müder Widerspruch.
Die Nacht verspricht, doch hält sie nicht,
ich hab von diesem Rauschlicht genug.
Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch [ ... ]
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]