Im stillen Raum, wo Schatten leise ruhn,
Da spricht ein Bild aus vergangener Zeit.
Die Farben fehlen, doch das Licht erzählt,
Was hinterm Glanz verborgen bleibt.
Ein Wesen zeigt im Halbton sein Gesicht,
Sein Zauber wirkt auf blassem Grund.
Kein grelles Rot, kein blendend helles Gelb,
Nur Ruhe wirkt im Schwarz und Weiß.
Im Hintergrund lebt, was Farbe oft verdeckt,
Verborgener Sinn dort hell erscheint.
Dass Licht und Dunkel beieinander sind,
Vertieft viel mehr, als Farbe es vermag.
Ich und mein Schatten, wir zieh’n durch die Zeit,
mit Falten im Gepäck und Gelassenheit.
Die Haare dünn, das Knie mal schwach –
doch unser Witz bleibt hell und wach.
Sterben ist das neue Leben
Blätter, Menschen ,Wälder, Länder, Kontinente, Planeten sterben, und bilden den Mutterboden für neues Leben.
Aus diesem Grund gibt es kein wirkliches Sterben. [ ... ]