Die Welt, die ist ein Hühnerhof,
Menschen torkeln auf dem Platz umher,
picken gierig, füllen sich die Taschen,
gackern wichtigtuerisch und voller Eifer,
glotzen Beifall heischend durch die Maschen.
Gespreizt flanieren sie umher,
und baden voller Lust im Sand,
sie flüchten sich in falschen Schein
und selbst im Schlaf noch
wollen sie ein anderer sein.
Wir scharren nach dem Gold der Wahrheit,
doch Wirklichkeit hält uns gefangen,
Alleinsein auf der Welt nährt Zweifel,
was bringt der Tag, wo ist das Ziel?
Der Sand der Zeit rinnt durch die Finger.
Angst geht um im Lande,
weht über Feld und Flur,
stiehlt Hoffnung aus den Herzen,
lässt Kartenhäuser stürzen
und macht uns stolpern wie im Traum
Kommentar:Wer kann schon sagen wie Hühner ticken,
wenn sie nach besten Körnern picken
und nicht mit ihren Reizen geizen -
sticht sie der Hafer, nehmen sie Weizen...
Nachdenklich machende Zeilen die gefallen.
LG Uschi
Kommentar:Hallo Jürgen,
interessanter Vergleich. Aber ich möchte als Huhn (oder Hahn) auf dem Oktoberfest nicht von irgendwelchen angetrunkenen Deppen verschlungen werden.
Liebe Grüße Wolfgang
Kommentar:Hallo Jürgen, mir gefällt dein Vergleich. Denn heute morgen hörte ich gerade in der Nachbarschaft ein Huhn laut krakelen. Dieses prahlen und angeben: ICH bin die oder der tollste, das fühlt sich genauso an.
Liebe Grüße
Angelika
Sie sagte Sex
Er sagte Wasser
Sie sagte Kinder
Er sagte Feuer
Sie sagte Geld
Er sagte Erde
Sie sagte Haus
Er sagte Luft
Sie sagte Liebe
Er sagte [ ... ]
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Der Regen von gestern ist lange getrocknet.
Meine Tränen trocknen langsam hinterher.
Ich schmecke salzige und süße Bilder der Erinnerungen.
Ich schaue meinem Spiegelbild tief in die [ ... ]
Auf der Strasse sagt das Leben.
Höre die Händler
Höre die Kellner.
Höre die Gäste.
Höre die Fremden.
Und dann gehe ins Cafe
Trinke einen Tee.
Lächle. Und liebe die Zeit.
Und Du [ ... ]