Senioren spüren den Zusammenhang:
Leben kommt, bleibt und vergeht,
mal gibt es wenig,
mal schenkt es viel.
Das Glück muss man ergreifen,
Sonst verfehlt man bald sein Ziel.
Senioren pflegen die Erinnerung:
Bilder kommen, bleiben und vergeh‘n
mal sind sie schön,
mal sind sie schlicht.
Der Moment verblasst und schwindet,
doch ganz vergessen kann man nicht.
Senioren leben mit der Hoffnung:
Wünsche kommen, wechseln und vergeh‘n
mal sind sie groß,
mal sind sie klein.
Die Hoffnung, sie sprießt immer wieder,
auf sie verzichten kann nicht sein.
Senioren sammeln die Erfahrungen:
von ihnen zu berichten, befriedigt und erfüllt
mal sind sie wichtig
mal taugen sie zu nichts
ein jeder muss sie selber machen,
das ist das wahre Ende des Gedichts.
Kommentar:Danke Wolfgang,
da ich nun der Gruppe der geübten Senioren angehöre,
kann ich vielleicht aus dieser Sicht etwas mitteilen.
Danke für deinen Kommentar.
Liebe Grüße Jürgen
ich denke trotz alledem, es kommt wohl darauf an, wie alt man im Kopf ist und ehrlich gesagt bzw. geschrieben, schadet es jemanden, sich ein bisschen Kindsein zu bewahren?
Wer reflektiert nicht gerne mal auf das was war, ohne Koketterie mit dem Alter.
Die große Gefahr liegt dabei darin, sich in den Erinnerungsfäden zu verfangen und nicht mehr herauszufinden aus dem Labyrinth des Erlebten.
Die Zeit an sich, in ihrer Schnelllebigkeit und Herausforderungen fordert uns gehörig tagtäglich aus neue. Das Leben selbst ist eine ständige Achterbahn und die Rolle auf der großen Bühne des Lebens muss ein jeder nach seiner Fasson trachten auszufüllen.
EIn nachdenklich machender Text zu einem Thema, das viele schon beschäftigt hat, so auch mich.
Kommentar:Hallo Jürgen, oh ich gehöre auch zu den Senioren....das musste ich mir gerade wieder vor Augen führen....Schön geschrieben und das alles kann ich unterschreiben. Jeder ist anders und doch gibt es Gemeinsamkeiten. Meine ganz speziell eigene erworbene Alters-Weisheit möchte ich auch nicht mehr hergeben. Auch nicht für all die Weh-Weh-chen, die ich inzwischen habe....
Danke für die Anregung mal wieder darüber nachzudenken.
Liebe Grüße
Angelika
Kommentar:Hallo Angelika,
danke für deinen Kommentar.
Ja für den Erwerb der Altersweisheit absolviert man eine lange Lehre.
Deshalb ist selbst der Umgang mit ihr Ergebnis mancher Lehrstunde des Lebens.
Ich freue mich, dass dir meine 83-jährigen Gedanken gefallen.
Liebe Grüße
Jürgen
falls dir irgendetwas an meinem vorherigen Kommentar widerstrebt, so bitte mir dies mitzuteilen, damit ich vielleicht erklären kann, wie es von mir empfunden wurde oder ich lösche ihn einfach, auch kein Problem.
Kommentar:Hallo Uschi,
ich habe deinen Kommentar sorgfältig gelesen.
Es ist alles in Ordnung.
Dass dich mein Text nachdenklich gemacht hat, empfinde ich als Kompliment.
Dein Text wirkt auf mich wie eine Ergänzung.
Da gab es wenig zu kommentieren.
Liebe Grüße
Jürgen
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Mit fremden Federn schmückt sich der,
der mit dem Kopf tut sich schwer.
Dabei wird es einem recht leicht gemacht,
was man mit eignem Geist nicht schafft.