Lieblich scheint die Sonne still
Im Osten fallen die Granaten
Wie das Obst das er ernten will
Im Süden sterben die Soldaten.
Er pflückt einen ganzen Korb
Als Drohnenschwärme zur Front ziehen
Und grüßt die Leute aus dem Ort
Während Vertriebene noch fliehen.
Früh Abends sitzt er dann da
In der Fremde schwelen Ruinen
Er denkt wie schön der Tag doch war
Andere trauern um die, die fielen.
Kommentar:A.J.K. Danke, du beschreibst das wirklich ausgezeichnet, ich kann mich nur den beiden Kommentaren anschließen. Ich finde die abwechselnden Zeilen klasse! Nochmal danke
Angelika
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Ich setzt mich hin und denke mir,
bring wieder mal was zu Papier!
Ob kluge Zeilen oder dumm,
sag einfach was – sei nicht mehr stumm!
So viel geschieht in dieser Welt,
das nur den wenigsten [ ... ]
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Es war nicht besonders schwierig, diesen Raum zu sehen; ein geringer Ruck meinerseits und dann lag er vor mir: der andere Raum, die andere Welt. Sie war in weißes Licht getaucht. Darin gab es viele [ ... ]
Menschen zu berühren,
Menschen mit ihren Gefühlen zu entführen.
Zu sehen, was sie empfinden, ohne sie wirklich zu kennen,
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Das Wasser nagt am morschen Steg,
der Rost frisst stumm am Eisen.
Ein Möwenschrei verliert den Weg
im Grau vergangner Reisen.
Ein Kranarm beugt sich müd und schräg,
als wollte er schweigend [ ... ]