Kommentar:Herzlichen Dank für eure Kommentare zu meinem Gedicht. Es freut mich sehr, dass meine Zeilen euch berührt und Gedanken angestoßen haben.
Wolfgang: es bedeutet mir viel, dass dich der Text an einen Ort begleitet, den du gern näher kennenlernen möchtest. Vielleicht ist es genau dieser Zwischenraum, in dem Worte still wirken dürfen.
Alf, auch deine Worte „Sehnsucht und Hoffnung – die Zauberworte der Menschenwelt“ greifen das Herzstück des Gedichts wunderbar auf. Manchmal sind es die leisen Sehnsüchte, die uns am meisten bewegen.
Jens: deine Beschreibung als „Still-Leben“ hat mich sehr angesprochen. Dieses Bild passt treffend zu dem Gefühl, das ich beim Schreiben hatte... eine Momentaufnahme zwischen Außenwelt und Innenraum.
Tom, danke auch dir für das „Gedankenbild“! Genau das wollte ich zeichnen: nicht laut, nicht bunt, aber mit Tiefe und Richtung.
Angelika: dein Lob zum Titel und dein Rückblick auf Jens' Gedanken freut mich besonders. Dass das Gedicht für dich eine „wundervoll bezaubernde“ Seite der Stille sichtbar macht, ist ein schönes Geschenk.
Eure Rückmeldungen sind für mich wie kleine Lichtpunkte und sie lassen die Stille nicht nur klingen, sondern auch antworten.
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Die Luft hängt schwer,
ein dichter Mantel über Raum und Sein,
Lavendel, Patschuli, Bier – ein Duft, der Schichten trägt,
der sich in Körper mischt, in jede Pore [ ... ]
Ich sitze im Bett! Trinke Tee. Und finde
keine Idee. Ich sehe mich im Zimmer
um. Sehe den Tisch. Mit Tabletten und
Kram. Die Thermoskanne. Den Rollstuhl.
Das Sofa. Den Sessel. Die Lampe. [ ... ]
Sie wollte…,
Sie konnte …,
Sie durfte …,
Und sie wollte immer wieder!
Doch sie konnte nicht!
Durfte sie nicht?
Nein, sie konnte nicht!
Wollte sie nicht?
Doch sie [ ... ]
Ja, ich projiziere.
Ich projiziere auf Menschen,
Die so sind,
Wie ich gerne wäre.
Dann denke ich,
Dass ich so sein würde,
Wenn ich Teil ihres Lebens sein könnte.
Aber was würde das [ ... ]