Dieser Text möchte den Zustand unserer Zeit – den unaufhaltbaren Verfall, die Überfrachtung der Städte und den Mangel an Auswegen – in einem einzigen, eindringlichen Bild festhalten.
Kommentar:Hui, Joachim - Ein tolles Gedicht, so schön formuliert, was mich selbst auch sehr bewegt. Einen Neuanfang gibt es sicherlich - doch ohne uns Menschen. Es wird nur Staub übrig sein eines Tages von diesem Planeten...Am besten finde ich, wie du das mit dem Alphabet, das zu Ende geht ausgedrückt hast. Ich werde mir das noch mehrmals durchlesen, es ist für mich heute das Highlight hier.
Liebe Grüße
Angelika
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Die Stunden liegen still wie leere Räume,
ich falle aus den Fugen meiner Träume.
Ein Wind reißt mich aus allem, was ich lerne
und trägt mich fort in namenlose Ferne.
Der Treppe fehlt eine Stufe.
Die eine Stufe zum Leben. Die
eine Stufe zur Erkenntnis. Die
eine Stufe zur Kunst. Die eine
Stufe zur Liebe. Morgens
war die Stufe einfach weg.
Und keiner weiss [ ... ]
Wenn Lebenslinien sich kreuzen
Fallen Sterne in einen tiefen süßen Schlaf
Hand in Hand gemeinsam sein, solange beide Herzen brennen
Glück ist nicht planbar
Unglück auch nicht
Das Selbst [ ... ]
Der letzte Brief er blieb wohl ungeschrieben,
als weißes Blatt zurück, doch inhaltsschwer.
Gleich Regentropfenwünschen die verblieben,
an glitzernd Scheiben, sehnsuchtsvoll doch [ ... ]
Seit ich eine Brille brauche, achte ich sehr auf mein Sehvermögen...die Augen nicht überanstrengen, gutes Licht, am besten bei Tageslicht lesen.
Aber ich achte auch darauf, wie gut mein Umfeld [ ... ]